Ausschreibung des Kurt-Zopf-Förderpreises der Universität Salzburg - 2019

Im Andenken an Herrn Kurt Zopf, einen großzügigen Förderer der Universität, schreibt die Universität Salzburg jährlich den mit 10.000,- Euro dotierten Kurt-Zopf-Förderpreis für Angehörige der Universität aus. Mit dieser Auszeichnung sollen hochrangige und international beachtete wissenschaftliche Publikationsleistungen von bereits renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität honoriert und deren weitere wissenschaftliche Karriere gefördert werden.  

Der Fokus liegt hierbei jährlich alternierend auf jeweils anderen Organisationseinheiten der Universität Salzburg und richtet sich demnach an die entsprechenden Fachgebiete. Damit verbunden ist ein ebenso alternierender Wechsel des jeweils anvisierten Publikationsmediums.

 

Die Ausschreibung des Jahres 2019 zielt auf jene Organisationseinheiten der Universität Salzburg ab, welche folgende Fachgebiete umfassen (verbunden mit dem möglichen Publikationsmedium):

Fachgebiet: Geistes-, Kultur- und/oder  Sozialwissenschaft, Rechtswissenschaft, Theologie

Mögliches Publikationsmedium: Journalbeitrag bzw. Monogeraphie (jeweils gesondert beurteilt und prämiert)

 

Grundlage für die Auswahl der Preisträgerin bzw. des Preisträgers ist eine wissenschaftliche Originalpublikation, die innerhalb der drei der Ausschreibung vorangegangenen Kalenderjahre erschienen ist (d.h. 2016, 2017, 2018; damit besteht die Möglichkeit, eine Publikation des letztmöglichen Veröffentlichungsjahres (in diesem Fall 2018) auch erst bei der übernächsten Ausschreibung im Jahr 2021 einzureichen. Die Entscheidung des optimaleren Zeitpunktes der Einreichung obliegt dem/der Bewerber/in).

 

Für die Beurteilung der Anträge wird, um eine facheinschlägige und objektive Beurteilung zu gewährleisten, eine Jury bestehend aus hochrangigen und erfahrenen uni‑externen Fachexpertinnen und Fachexperten eingesetzt.

 

Die Jury geht bei der Auswahl einer Preisträgerin bzw. eines Preisträgers von folgenden Kriterien aus:

  • Reputation des Publikationsmediums (Verlag, etc.) innerhalb der Forschungsdisziplin
  • Originalität der Zielsetzung der Publikation (Hypothesen, Theorien, Modelle)
  • Neuartigkeit und wissenschaftliche Bedeutung der Ergebnisse in der Forschungsdisziplin
  • Qualität der Ausarbeitung des Themas (Methoden, Analysen, Schlussfolgerungen)
  • Präsentation des Inhalts und der Form der Arbeit
  • Bei mehreren Autorinnen und Autoren: Beitrag der Bewerberin bzw. des Bewerbers an der Publikation (Erläuterungen dazu können z.B. im Rahmen des Bewerbungsschreibens vermerkt werden; maximal 2 Seiten)
  • Publikationen, die überwiegend in Salzburg entstanden sind, werden favorisiert

 

Von dem Preisgeld in Höhe von 10.000,- Euro sind 8.000,- Euro für die eigene wissenschaftliche Arbeit der Preisträgerin bzw. des Preisträgers an der Universität bestimmt. 2.000,- Euro (brutto) stehen zur freien Verfügung der Preisträgerin bzw. des Preisträgers. Der Preis kann auch geteilt werden. Die Vergabe des Kurt-Zopf-Förderpreises findet in kleinem Rahmen statt. Alle Bewerberinnen und Bewerber werden über die getroffene Entscheidung benachrichtigt.

 

bewerbungsbedingungen:

Für eine Bewerbung müssen folgende Kriterien erfüllt sein:  

  • Habilitierte Angehörige bzw. habilitierter Angehöriger der Universität Salzburg in aktivem Dienststand
  • Wissenschaftliche Originalpublikation innerhalb der drei der Ausschreibung des Förderpreises vorangegangenen Kalenderjahre (d.h. 2016/2017/2018).
  • Falls für eine Publikation sowohl eine Online Publikation als auch eine Druckausgabe existiert und eines der Erscheinungsdaten außerhalb des Bezugszeitraums für eine Bewerbung liegt, bleibt es dem/der Bewerber/in überlassen, in welchem Ausschreibungsjahr er/sie sich bewirbt.
  • Ein und dieselbe Publikation kann nur 1x für den Kurt-Zopf-Förderpreis eingereicht werden.
  • Es kann nur eine Arbeit eingereicht werden.
  • Die Bewerbung bzw. der Erhalt eines Preises an/von einer anderen Stelle für ein und dieselbe Publikation ist in jedem Fall anzugeben.

 

Bewerbungsmodalitäten:

Anträge müssen folgende Unterlagen beinhalten (bevorzugt in elektronischer Form):

  • Formloses Anschreiben (mit Kontaktdaten)
  • Der Bewerbung zugrundeliegende wissenschaftliche Publikation;
    im Falle der Einreichung einer Monographie: zusätzlich zur elektronischen Fassung bitten wir auch um 2 gedruckte Exemplare  (diese werden Ihnen nach Abschluss des Verfahrens wieder retourniert)
    Versand bitte an: DLE Forschungsservice, Kapitelgasse 6, 5020 Salzburg, z.H. Elisabeth Egger;
  • Ein Abstract der Publikation
  • Eventuell vorliegende Rezensionen oder vergleichbare Einschätzungen oder Stellungnahmen zur eingereichten Arbeit

 

Bewerbungen können bis zum 08.07.2019 bei Frau Mag. Elisabeth Egger (DLE Forschungsservice, Tel. 0662-8044-2453, E-Mail e.egger(at)sbg.ac.at) eingereicht werden, die auch für Informationen und bei Rückfragen zur Verfügung steht.

Auf die Zuerkennung des Preises besteht kein Rechtsanspruch.

 

Jurymitlieder für die Vergabe des Kurt-Zopf-Förderpreises 2018 waren:

  • Univ.-Prof. Dr. Gabriele ANDERST-KOTSIS
  • Univ.-Prof. Dr. Ludwig AIGNER
  • Hofrat i.R. Hon.Prof.Dr. Lorenz MIKOLETZKY
  • Dr. Georg POSCH
  • Priv.-Doz. Dr. Alexander EGLE
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    In diesem Workshop am FR 13./SA 14.3. geht es in erster Linie um die Vermittlung orientalischer, im Spezifischen iranischer Musik durch die Methode der freien Improvisation. Ziel ist es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus dem westlichen Kulturkreis die persische Musik mit ihrer besonderen Klangfarbe und ihrer modalen Struktur näherzubringen, damit sie mit diesem Material nach östlichem Verständnis weiterimprovisieren können.
    Mit dem Thema "Künstliche Intelligenz als Gegner der Menschenrechte" geht die SchülerUNI in das 10. Jahr ihres Bestehens. Konstant besucht und von Medien vielfach im Blickfeld, hat sich das Format zum Erfolgsmodell entwickelt.
    Dienstag 17. März 2020, 17:00, Wissenschaft und Kunst, Atelier 1. St. / Ausstellungsraum enter EG, Bergstraße 12a, 5020 Salzburg Im Oktober 2019 startete am Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft und Kunst das interuniversitäre Doktoratskolleg „Die Künste und ihre öffentliche Wirkung: Dynamiken des Wandels“. Es wird von Nicole Haitzinger und Bartolo Musil geleitet und gemeinsam von der Universität Mozarteum und der Paris-Lodron-Universität Salzburg sowie vom Land Salzburg finanziert.
    Die weltbekannte Sängerin Maria Farantouri, wichtigste Interpretin der Lieder Mikis Theodorakis‘ und „Stimme Griechenlands“, ist im Rahmen des ersten Ernst-Bloch-Symposions live in Salzburg zu hören.
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