Kuratieren in den szenischen Künsten

Dauer 2 Semester (acht 2-tägige Blöcke)
Veranstaltungsort Paris Lodron Universität Salzburg mit Auslandsmodulen an der Theaterwissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universität München
ECTS 40 Punkte (6 Module)
Kosten 5.500 Euro (Stipendien siehe Webseite)
Akademischer Abschluss Universitätszertifikat

 

Ziele und Nutzen

Dieser Universitätslehrgang bietet erstmals in Europa ein berufsbegleitendes Studium, das erstens in die Grundlagen von Theorie, Methodik und Praxis des „Kuratierens in den szenischen Künsten“ einführt, diese zweitens vertieft und drittens das erworbene Wissen im Rahmen einer berufspraktischen Gruppenarbeit konkret anwendet. Ziel des Studiums ist eine methodische und theoretische Fundierung und Professionalisierung des Programmgestaltens und Veranstaltens innerhalb der szenischen Künste. Führende Vertreter*innen der internationalen Veranstaltungsszene bereiten die zukünftigen Kurator*innen, Festivalmacher*innen oder Progammgestalter*innen des Lehrgangs auf die komplexen Bedingungen eines sich vernetzenden und globalisierenden Arbeitsmarktes innerhalb der szenischen Künsten vor.

Zielgruppe

Der Lehrgang richtet sich vor allem an Studienabsolvent*innen (mind. Bachelor) oder Absolvent*innen von Kunstuniversitäten, die als Angestellte wie Freischaffende an Theatern, bei Festivals, in Stiftungen, Kulturverwaltungen, Hochschulen oder Universitäten im Berufsleben stehen: z.B. Theater- und Kulturmanager*innen, Dramaturg*innen oder dramaturgische Assistent*innen, Kulturverwalter*innen, Theater- und Tanzpädagog*innen, Künstler*innen, Kulturjournalist*innen oder Wissenschaftler*innen.

Inhalte

Theorie und Methodik des Kuratierens; das Kuratieren von Festivals und in Tanz- und Theaterinstitutionen; Kritik an den Institutionen, New Institutionalism und Künstler*innenkuratorenschaft; das Kuratieren in transkulturellen, transdisziplinären und transmedialen Kontexten; kuratorische Praxis sowie die konzeptuelle Gestaltung und praktische Durchführung einer öffentlich präsentierten kuratorischen Gruppenarbeit.

Dozent*Innen (vorbehaltliche Auswahl)

Als Dozent*innen des zweiten Universitätslehrganges werden im Jahr 2018 unterrichten: Christopher Balme (Professor an der LMU München), Stefanie Carp (Intendantin der Ruhrtriennale), Chris Dercon (Intendant der volksbühne berlin), Thomas Edlinger (Intendant des donaufestivals in Krems), Sigrid Gareis (Studienleitung und Gründungsintendantin Tanzquartier Wien), Nicole Haitzinger (Studienleitung und Professorin an der Universität Salzburg), Dorothea von Hantelmann (Professor of Art and Society am Band College Berlin), Adrian Heathfield (Professor an der University of Roehampton in London),  Thomas Schäfer (Direktor des Internationalen Musikinstituts Darmstadt), Bernd Scherer (Intendant des Haus der Kulturen der Welt Berlin), Tom Sellar (Professor an der Yale University), Alistair Spalding (Intendant von Sadler’s Wells Theatre in London), und Tomas Zierhofer-Kin (Intendant der Wiener Festwochen).

Bewerbungsfrist

Die Bewerbungsfrist für den Universitätslehrgang 2018 endet am 1. Dezember 2017. Eine unverbindliche Registrierung zum sukzessiven Erhalt weiterer Informationen empfiehlt sich und ist unter kuratieren(at)sbg.ac.at ab sofort möglich.

Lehrgangsleitung

Prof. Dr. Nicole Haitzinger, Sigrid Gareis M.A.

Kontakt

Abteilung Musik- und Tanzwissenschaft
der Paris Lodron Universität Salzburg
mit Auslandsmodulen an der LMU München
Erzabt-Klotzstraße 1, Raum 2.115
A-5020 Salzburg

Tel:  +43 (0)662 8044 4674
Fax: +43 (0)662 8044 4660

E-Mail: kuratieren(at)sbg.ac.at

Homepage: www.szenischen.kuratieren.sbg.ac.at

 

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    Ab 1.3.18 findet am FB Arbeits- und Wirtschaftsrecht jeden Do zwischen 17.00 und 20.00 Uhr eine interdisziplinäre Ring-VO zum Thema „Migration, Arbeitsmarkt und Sozialpolitik“ statt, die das Thema Migration und die Frage nach angemessenen Antworten der Sozialpolitik auf die damit verbundenen Herausforderungen für Staat und Gesellschaft in insgesamt 13 Beiträgen aus historischer, politik- und rechtswissenschaftlicher Perspektive in den Mittelpunkt stellt.
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    Veranstaltet vom Fachbereich Philosophie KTH und der Internationalen Ferdinand Ebner Gesellschaft: am 8. und 9. März 2018 (Universität Salzburg, Europasaal in der Edmundsburg)
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