KUNSTGESCHICHTE, BACHELORSTUDIUM

Kultur- und Gesellschaftswissenschaftliche Fakultät
Dauer / ECTS 6 Semester / 180 ECTS
Akademischer Grad Bachelor of Arts (BA)
Fakultät Kultur- und Gesellschaftswissenschaftliche Fakultät
Fachbereich Kunstgeschichte
Studienart Vollzeit
Studienkennzahl D 033 635
Voraussetzung

Matura oder gleichwertiger Schul- bzw. Ausbildungsabschluss.

Voraussetzungen zusätzlich zur Reifeprüfung: Zusatzprüfung aus Latein vor Ablegung der Bachelorprüfung, wenn nicht 10 Wochenstunden aus Latein an einer höheren Schule erfolgreich besucht worden sind.

Was lerne ich?

Das Bachelorstudium Kunstgeschichte befasst sich mit der Geschichte der bildenden Künste, der Architektur und des Städtebaus in Europa von der Spätantike bis zur Gegenwart. Dazu gehören Malerei, Skulptur und Plastik, Graphik, Kunstgewerbe, Fotografie, Film, Video und neue Medien, sowie Museumskunde. Ebenso ist die Kunsttheorie bzw. Kunstanschauung und ihre Geschichte ein Bestandteil des Fachs. Auch interdisziplinäre Fragen und Genderaspekte in der Kunstgeschichte werden thematisiert. Grundsätzlich liegt der Fokus auf europäischer Kunst. Hinzu kommt die unter europäischem Einfluss stehende Kunst anderer Kontinente. Für die Architektur und bildende Kunst des 20. Jahrhunderts gelten die Beschränkungen auf Europa bzw. den europäischen Einfluss nicht in so ausgeprägtem Maß. Einbezogen werden die ideellen, politischen, sozialen, sowie die institutionellen und persönlichen Umstände, die zur Entstehung von Kunstwerken führen oder sie begleiten.

Welche Berufsbilder gibt es für mich?

Die Aufgabe, Werke der bildenden Kunst und Architektur zu sammeln, zu pflegen, zu erforschen und ihre Inhalte zu vermitteln, werden in unterschiedlichen Institutionen wahrgenommen. Als Kunsthistoriker/in arbeiten Sie an der Universität, in Forschungsinstituten, im Museum, in der Denkmalpflege, in Verlagen, bei Zeitungen und Zeitschriften, an Bibliotheken, Archiven, in der Erwachsenenbildung. Auch in der Vermarktung von Kunst können Sie tätig werden, z.B. im Kunsthandel, in Auktionshäusern, in Galerien, und auch bei Kunstversicherungen und in der Tourismusbranche. Staatliche und städtische Kulturarbeit bieten weitere Möglichkeiten. Es ist sehr wichtig, dass Sie Ihr Studium möglichst breit anlegen und nach dem Abschluss für alle Möglichkeiten offen sind: Sie erhöhen Ihre Chancen, wenn Sie schon während des Studiums in verschiedenen Sparten Praktika ableisten

Warum soll ich in Salzburg studieren?

Sie lernen Kunst hier nicht nur theoretisch kennen, sondern Sie sind davon umgeben. Ihre Kurse finden im modernen Unipark statt. Dort gehen Sie auch in die Bibliothek oder auf die Dachterrasse, um zu lesen und gemeinsam zu lernen. In wenigen Gehminuten erreichen Sie die barocke Altstadt mit den anderen Unigebäuden. Die wichtigsten Museen und Galerien liegen  nah beieinander und können ebenfalls zu Fuß erreicht werden. Wir haben gut funktionierende und reich sortierte Universitäts- und Fachbibliotheken. Sie studieren an einer kleinen Abteilung und gehen  nicht in der Masse der Studierenden unter. Interessens- und Lerngruppen sowie kleine Seminare ohne Wartezeiten ermöglichen ein zügiges Studium bei optimaler Betreuung durch die Lehrenden. In Salzburg haben Sie gute Möglichkeiten zu jobben, z.B. in Museen und Galerien oder bei den Salzburger Festspielen.

Wie ist das Studium aufgebaut?

Bachelorstudium Kunstgeschichte

STEOP (Studieneingangs- und Orientierungsphase I+II)8 ECTS
Grundmodul I +II28 ECTS
Aufbaumodul Mittlere u. Neuere Kunstgeschichte20 ECTS
Aufbaumodul Wahlpflicht15 ECTS
Vertiefungsmodul Mittlere u. Neuere Kunstgeschichte30 ECTS
Vertiefungsmodul Wahlpflicht15 ECTS
Kunsthistorische Ergänzungsfächer15 ECTS
Exkursionen7 ECTS
Freie Wahlfächer24 ECTS
Bachelorarbeiten6 ECTS
Bachelorprüfung20 ECTS
Summe180 ECTS

Ansprechperson

Bild Helmut Schmidhuber
Ass. Prof. Dr. Helmut Schmidhuber Vorsitzender der Curricularkommission Kunstgeschichte
  • Erzabt-Klotz-Straße 1
  • 5020 Salzburg
Tel:
+43 662 8044-4607
Fax:
+43 662 8044-0001
helmut.schmidhuber@sbg.ac.at
  • News
    Das PLUS-Team von Scientists4Future nimmt am 25. September am 6. weltweiten Klimastreik in Salzburg teil.
    Bis zum 31. Oktober ist die Bewerbung auf zwei Dissertationspreise (dotiert mit jeweils 2.000 Euro) möglich:
    Die 6. Jahrestagung zur Migrations- und Integrationsforschung in Österreich fand heuer vom 16.9. bis 18.9. an der Universität Salzburg – teilweise in Präsenz, teilweise online - statt. Verabschiedet wurde eine Resolution für die Aufnahme von Flüchtlingen aus Moria.
    Im Rahmen seines Profils „Räume und Identitäten“ wurde am 30. Jänner 2020 am Fachbereich Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht der Universität Salzburg die dritte Jahrestagung abgehalten. Die Tagung mit dem Titel „Lebensende in Institutionen“ griff eine brisante soziale Thematik auf.
    Der Orientierungstag ist eine Informations- und Welcome-Veranstaltung, die Studienanfänger*innen den Einstieg ins Studium erleichtert.
    In diesem Semester gibt es ab 28.09.2020 keine persönliche Anmeldung zu den USI-Kursen, um eine unnötige Menschenansammlung zu vermeiden.
    Die armenische Religionsanthropologin Dr. Yulia Antonyan (Staatliche Universität Jerevan) und die österreichische Armenologin und Leiterin des ZECO Zentrum zur Erforschung des Christlichen Ostens, Univ.Doz.Dr.Dr.h.c. Jasmine Dum-Tragut Bakk.rer.nat., gehören zu den Siegern eines internationalen Forschungswettbewerb in Armenien.
    Die Starting Grants werden seit 2007 jährlich vergeben und ermöglichen herausragenden Forscher/innen die Durchführung innovativer Forschungsvorhaben. Die Förderpreise werden in hochkompetitiven Wettbewerben vergeben und stellen für die geförderten Forscher/innen eine bedeutende wissenschaftliche Auszeichnung dar. Dieses Jahr gingen 11 ERC Starting Grants nach Österreich, Forster erhielt den einzigen im Bereich Informatik. 13,3% aller Einreichungen wurden heuer vom ERC gefördert.
    Bereits zum 10. Mal vergab die PLUS in Kooperation mit der Kaiserschild-Stiftung die Dr. Hans-Riegel-Fachpreise im Bundesland Salzburg, heuer im Gesamtwert von 6600 Euro. Zum Jubiläum betonte Rektor Prof. Dr. Dr. h.c. Hendrik Lehnert: „Mit einer Dekade Nachwuchsförderung im MINT-Bereich setzte die PLUS früh einen richtungsweisenden Maßstab, der aktuell mit den MINT-Labs ausgebaut wird. Wegbereiter und Jurykoordinator Maurizio Musso hat neben vielen anderen die Kooperation fruchtbar mitgestaltet.
    Wichtige Termine und Informationen zur Anmeldung für die Kurse am Sprachenzentrum im Wintersemester 2020/21
    Auch historioPLUS musste sich, so wie viele andere auch, an die veränderten Umstände aufgrund von Covid-19 anpassen. Aus diesem Grund erscheint heuer der aktuelle Jahrgang etwas später als in den vergangenen Jahren.
    Seit fast 20 Jahren ist das Sprachenzentrum im Bereich Interkomprehensionsdidaktik tätig – Anlass genug, um namhafte Expert*innen im Bereich Mehrsprachigkeitsdidaktik zu vereinen, um den aktuellen Forschungsstand im Bereich Interkomprehension darzustellen. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist der Sammelband „Lehr- und Lernkompetenzen für die Interkompehension. Perspektiven für die mehrsprachige Bildung“ (Band 10 der Salzburger Reihe zur Lehrer/innen/bildung).
    Programmleitung und Gesprächsführung: Univ.-Prof. Dr. Sabine Coelsch-Foisner
    Frequently Asked Questions (FAQ) zum Corona-Semester
  • Veranstaltungen
  • Alumni Club
  • PRESSE
  • VERANSTALTUNGSRÄUME
  • STELLENMARKT
  • Impressum
  • Facebook-Auftritt der Universität Salzburg Twitter-Auftritt der Universität Salzburg Instagram-Auftritt der Universität Salzburg Flickr-Auftritt der Universität Salzburg Vimeo-Auftritt der Universität Salzburg