HUMAN-COMPUTER INTERACTION, MASTERSTUDIUM

Computerwissenschaftliche Fakultät
Dauer / ECTS 4 Semester / 120 ECTS
Akademischer Grad Master of Science in Engineering (MSc)
Fakultät Naturwissenschaftliche Fakultät
Fachbereich Computerwissenschaften
Studienart Vollzeit
Studienkennzahl DU 066 514
Voraussetzung Abschluss eines facheinschlägigen Bachelorstudiums
an einer anerkannten inländischen oder ausländischen
postsekundären Bildungseinrichtung 

Was lerne ich?

Das Ziel der Human-Computer Interaction (HCI) und damit des gleichnamigen Joint-Degree Masterstudiengangs ist die Erforschung, Verbesserung oder Neugestaltung von Interfaces (Schnittstelle zwischen einer Benutzerin einem Benutzer und dem technischen System) und Nutzungserlebnissen (User Experience, kurz: UX). Das Masterstudium zielt sowohl auf eine wissenschaftlich fundierten Berufsausbildung, als auch auf eine anwendungsorientierte Praxisausbildung auf Hochschulniveau ab. Dabei wird die Leitidee einer universitären und gleichzeitig fachhochschulischen Ausbildung höchstmöglicher Qualität und Wissenschaftlichkeit (Berufsbefähigung, Forschungsfähigkeit, Dissertationsfähigkeit) verfolgt. Zur Bewältigung aktueller und zukünftiger Aufgaben benötigen Absolventinnen und Absolventen des Joint-Degree Masterstudium Human-Computer Interaction ein Qualifikationsprofil, welches ein umfangreiches Wissen über generelle Herangehensweisen (z.B. Design Thinking, Experience Centered Design), qualitative Aspekte und Richtlinien (Usability, User Experience), entsprechende Methoden und Werkzeuge, aktuelle und zukünftige Interaktionsansätze sowie über die Institutionalisierung und das Management von User Experience in Organisationen umfasst.

Welche Berufsbilder gibt es für mich?

Der Bedarf an Spezialistinnen und Spezialisten für Human-Computer Interaction im Forschungs- und Innovationsbereich wächst in Unternehmen und Forschung stetig an und kann im In- und Ausland nicht ausreichend befriedigt werden. Die Verfügbarkeit von Spezialistinnen und Spezialisten ist für die Positionierung von hochqualitativen, auf die Nutzerinnen und Nutzer ausgerichteten Produkten, auf dem internationalen Markt von strategischer Bedeutung für Unternehmen. Die Ausprägung eines eigenen (neuen) Berufsfeldes erfordert eine entsprechende Ausbildung. Zentrale Branchen für Absolventinnen und Absolventen des Joint-Degree Masterstudium Human-Computer Interaction sind die Kreativwirtschaft, die Softwarebranche, Gewerbe & Industrie, Beratung & Training sowie akademische und anwendungsorientierte Forschungs- & Technologie-Organisationen.

Warum soll ich in Salzburg studieren?

Bei der digitalen Revolution geht es nicht um Technologie - es geht um Menschen. Werden Sie ein Experte auf dem Gebiet der Mensch-Computer-Interaktion und gestalten Sie die Art und Weise mit, wie Menschen mit digitalen Anwendungen, Produkten oder Dienstleistungen interagieren. Der interdisziplinäre Studiengang kombiniert Prinzipien aus Informatik, Design und Psychologie und widmet sich dem Verständnis der sich entwickelnden Beziehung zwischen Menschen und interaktiven Systemen.

Das Programm bereitet zukünftige Experten darauf vor, neue Schnittstellen und innovative Interaktionsformen zu entwickeln, zu entwerfen, umzusetzen und zu bewerten, die besser auf die Bedürfnisse der Nutzer eingehen.

Kompakt:
* Gemeinsamer Masterstudiengang der FH Salzburg und Zentrum für Mensch-Computer-Interaktion der Universität Salzburg
* Forschungs- und Industrieprojekte
* Aufstrebende Anwendungsbereiche wie Smart Homes, Industrie 4.0, autonome Fahrzeuge, digitale Gesundheit
* Breites Spektrum an Wahlpflichtfächern für die individuelle Spezialisierung
* Optionales Praktikum in der Industrie

Wie ist das Studium aufgebaut?

Masterstudium Human-Computer Interaction

Modul 1: HCI Theory & Methodology6 ECTS
Modul 2: Prototyping for HCI6 ECTS
Modul 3: Human Factors & Experience Engineering6 ECTS
Modul 4: Interaction Design & Digital Innovation6 ECTS
Modul 5: Ethics, Diversity & Society6 ECTS
Modul 6: Contextual HCI6 ECTS
Modul 7: Interaction Technologies6 ECTS
Modul 8: HCI & Research12 ECTS
Modul 9: Advanced Contextual6 ECTS
Modul 10: HCI Innovations & Future Technologies 6 ECTS
Modul 11: HCI & Industries12 ECTS
Freie Wahlfächer12 ECTS
Masterseminar2 ECTS
Masterarbeit25 ECTS
Masterprüfung3 ECTS
Summe120 ECTS

Ansprechperson

Bild Alexander Meschtscherjakov
Ass. Prof. Dr. Alexander Meschtscherjakov Vorsitzender der Curricularkommission Human-Computer Interaction
  • Jakob-Haringer-Straße 8
  • 5020 Salzburg
Tel:
+43 662 8044-4844
Fax:
+43 662 8044-0001
alexander.meschtscherjakov@sbg.ac.at
  • News
    In Zeiten fehlender Zuschauer in den heimischen Fußballstadien sind in TV-Übertragungen teils tiefe akustische Einsichten in das Innenleben von Trainern und Co mangels Geräuschkulisse klar vernehmbar. Trotzdem haben emotionale Ausbrüche und Streit in den coronabedingten "Geisterspielen" bei Spielern und Betreuern insgesamt messbar abgenommen, errechneten Salzburger Forscher am Beispiel von Spielen des FC Red Bull Salzburg. Im Gegensatz dazu fielen österreichweit mehr Tore.
    10h /Online-Matinee mit Vortrag und Gespräch aus der Reihe „Artes“ mit Robert Brennan und Wolf-Dietrich Löhr.
    Videoaufzeichnung der Veranstaltung mit einem Vortrag von Univ.-Prof. Dr. Reinhard Klaushofer, Fachbereich Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht (ab 1h33min).
    Herausforderungen, Prozesse und Ambivalenzen - Schriftenreihe der ÖFEB-Sektion Sozialpädagogik, Band 6
    Daran interessiert, Lehrer*in zu werden? Informiere dich am virtuellen Tag der offenen Tür der Paris Lodron Universität Salzburg zu deinem Lehramtsstudium in Salzburg!
    Die Rechtsakademie an der Universität Salzburg bietet im Jänner 2021 drei Online-Seminare zu den Themen Update Wettbewerbsrecht (Kartellrecht und UWG) am Freitag, 15.1.2021, Update GmbH-Recht am Freitag, 22.1.2021 und Update Gewährleistungsrecht am Freitag, 29.1.2021, an.
    Soeben ist die neue Ausgabe der Zeitschrift für Praktische Philosophie online erschienen, die – am Puls der Zeit - auch dem einen Thema Rechnung trägt, das uns derzeit prägt wie kein anderes: die Corona-Pandemie. Ihr ist einer der beiden Schwerpunkte der Ausgabe gewidmet; in seinem beachtlichen Umfang spiegelt sich nicht nur die Wichtigkeit dieses Themas, sondern auch das große Bedürfnis, die vielfältigen Folgen dieser Pandemie philosophisch und ethisch zu reflektieren.
    Mit dem PLUS Talk wurde bereits 2020 ein neues Kommunikationsformat der Paris Lodron Universität Salzburg eingeführt. Im Rahmen dieses Formats treten Mitglieder des Rektorats zu bestimmten Schwerpunktthemen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der PLUS, Studierenden und Vertreterinnen und Vertretern der Öffentlichkeit in Diskurs. Die Diskussionen finden LIVE statt und bieten Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, zu aktuellen Themen Fragen zu stellen.
    Nach Austausch mit dem Ministerium und in intensiver Beratung mit den Dekanen hat das Rektorat der Paris Lodron Universität Salzburg entschieden Prüfungen derzeit grundsätzlich nur mehr online durchzuführen. Dazu gelten folgende Punkte:
    INTERDISZIPLINÄRE TAGUNG unter der Leitung von Reinhard Heinisch, Reinhard Klaushofer, Christoph Kühberger und Margit Reiter
    Im Rahmen der Reihe „MUSIK & MEDIZIN“ organisiert der Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft und Kunst am 3. Februar 2021 einen weiteren Online-Vortrag:
    Das Land Salzburg schreibt in Abstimmung mit der Paris Lodron Universität Salzburg das neue Förderprogramm Digital Humanities aus. Unterstützt werden neue, innovative Forschungsvorhaben aus dem GSK-Bereich mit interdisziplinärer Ausrichtung, die sich mit dem Einsatz digitaler Technologien auseinandersetzen.
  • Veranstaltungen
  • 28.01.21 Making Art Modern? Views from the Italian Renaissance.
    28.01.21 Kunstgeschichte und Umweltgeschichte im Dialog. Die Darstellung von Wald und Bäumen bei Albrecht Altdorfer und Wolf Huber
    28.01.21 Performing under pressure: Mechanisms and interventions.
    03.02.21 Chorsingen in Zeiten von Corona
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