25.02.-26.02.2020: Public - Religion & Space

Tagung Public: Religion & Space

Am 25.02. - 26.02.2020 findet die Tagung
"Public: Religion & Space (Öffentlich: Religion & Raum)" an der Katholisch-Theologischen Fakultät im HS 104 statt.

Die Tagung fragt nach theoretischen Grundlagen ebenso wie nach praktischen Beispielen.

Wie reflektiert sich Religion im öffentlichen Raum?

Gibt es vergleichbare oder unterschiedliche Formen moderner religiöser Raumproduktion im urbanen Raum und in der Natur?

Häuser der Religionen, Feuerstellen an Flussufern, Spaces of Prayer am Flughafen: Raum entsteht durch und mit menschlichem Handeln. Die Raumproduktion (Henri Lefebvre) geht im religiösen Raum durch die “vielen Altäre der Moderne” (Peter L. Berger) neue Wege, gerade auch in der Öffentlichkeit, die mit Säkularisierung ein transformierter religiöser Raum bleibt (Casanova).

 

 Programm der Paperpräsentationen

Flyer

Anmeldung bis 31.01.2020 unter: isabella.kull(at)sbg.ac.at

 

REFERENTEN:

 

Univ.-Prof. DDr. H.J. SanderUniv.-Prof. DDr. H.J. Sander

Geboren 1959 im Saarland, Studium der Katholischen Theologie, Diplom 1985, Promotion 1991, Habilitation 1997.Seit 2002 Professor für Dogmatik an der Universität Salzburg.AFS: Zweites Vatikanisches Konzil, Topologien des Glaubens.


"Religious places - contested spaces. Why religious practices empower or depower places to get a hold on people"
 

 

Prof.in Dr.in Simone SinnProf.in Dr.in Simone Sinn


Geboren 1975, studierte Evangelische Theologie in Bethel, Heidelberg und Tübingen und Ecumenical Studies in Dublin. Sie arbeitete ab 2009 als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Exzellenzcluster »Religion und Politik« an der Universität Münster und schloss ihr Dissertationsprojekt zu religiösem Pluralismus 2012 ab. Seit 2013 war sie zuständig für interreligiöse Beziehungen in der Theologieabteilung des Lutherischen Weltbundes. Seit 2019 ist sie Professorin für Ökumenische Theologie und interreligiöse Beziehungen am Ökumenischen Institut in Bossey (Genf). 

"Religion und öffentlicher Raum am Beispiel Indonesiens"  

 

Prof.in Dr.in Milda AlišauskienéProf.in Dr.in Milda Ališauskiené

Milda Ališauskienė is professor at the Department of Political Sciences at Vytautas Magnus University, Kaunas, Lithuania.

Her research interests include religion in the post-socialist society, religion and state relations, religious diversity, religious fundamentalism and new religions. She has published more than 20 scientific articles on religion in contemporary Lithuania and the Baltic States and contributed to collective monographs and studies on social exclusion of minority religions and on the process of secularization in Lithuania.

In 2011 together with Ingo W. Schroeder she co-edited a volume “Religious Diversity in Post-Soviet Society” (Ashgate, since 2016 - Routledge). In 2014 after completion of the national scientific project “Cognition of Religious Diversity in Lithuania: Forms of Alternative Religiosity” funded by Lithuanian Council for Research together with colleagues she published a public scholarship book “Religious Diversity in Lithuania: Portraits, Festivals and Everyday Lives” (available online: http://www.religija.lt/sites/default/files/religiju_ivairove-2014-optimizuotas.pdf)

In 2017 she was a guest editor of Nova Religio: The Journal of Alternative and Emergent Religions special issue on new religions in Eastern Europe. M. Ališauskienė in 2015-2017 served as a president for the International Society for the Study of New Religions (ISSNR). And since 2015 serves as a member of executive board of International Association for the History of Religions (IAHR). In 2016 she was Fulbright visiting scholar at the University of California in Santa Barbara. Since 2018 she serves on the International Sociological Association Research Committee 22 Sociology of Religion board.

"Public Religions in the Baltic States: the Bearers of Traditional Values?"

This paper will discuss the role of religions in public life of Baltic States since nineties to nowadays. Which religions and why became more public, while others remain on the margins of public life will be approached in this paper. The main argument is that religious life and the role of religions in the Baltic States differ although what is similar is the involvement of religions in the preservation of traditional values. The differences are related to the role of religion in the nation-making and state-building processes, religious demography. After joining the European Union the involvement of religions in the preservation of “traditional values” seem to be similar in all three Baltic States.

 

Prof. Dr. Albert LichtblauProf. Dr. Albert Lichtblau

Historiker: bis 2019 Professor am Fachbereich Geschichte als auch stellvertretender Leiter des Zentrums für jüdische Kulturgeschichte der Universität Salzburg.

"Jüdisches Leben und öffentlicher Raum am Beispiel Salzburgs"      

 

Ass.-Prof. Mag. Mag. Dr. Dr. Helmut Jakob Deibl, Pd.Ass.-Prof. Mag. Mag. Dr. Dr. Helmut Jakob Deibl, Pd.

Jakob Deibl ist Assistenzprofessor an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien und wissenschaftlicher Manager des Forschungszentrums RaT.  

Die Studien der Katholischen Fachtheologie und der Selbstständigen Religionspädagogik habe ich in Salzburg und Wien absolviert. In den Jahren 2008 bis 2011 war ich als Praedoc-Assistent am Institut für Fundamentaltheologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien beschäftigt. In dieser Zeit konnte ich über Gianni Vattimo promovieren. Die Dissertation ist mit einem Vorwort Vattimos als fünfter Band der Reihe "Religion and Transformation in Contemporary European Society" erschienen. 2012 war ich für ein Semester als Gastdozent am Pontifico Istituto Sant'Anselmo in Rom tätig. Von 2013 bis 2018 arbeitete ich als Postdoc-Assistent am Institut für Systematische Theologie im Fachbereich Theologische Grundlagenforschung an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien (vormals "Institut für Fundamentaltheologie"). 2018 bis 2019 war ich wissenschaftlicher Mitarbeiter am Pontifico Ateneo Sant'Anselmo in Rom.

"Scared Architecture Between Opening and Occupation of Spaces"  

 

Univ.-Prof. Dr. Martin RöttingProf. Dr. Martin Rötting

Dr. phil. habil., geb. 1970, verh., 2 Kinder, Studium der Religionspädagogik, Aufenthalt zum prakt. Studium des Zen-Buddhismus in Südkorea, Studium der Ökumene und des interreligiösen Dialogs an der ISE, Trinity College Dublin, Irland (M. Phil.). 2007 Promotion in Religionswissenschaften zum Thema „Interreligiöses Lernen im buddhistisch-christlichen Dialog. Lerntheoretischer Zugang und qualitativ-empirische Untersuchung in Deutschland und Südkorea“ (St. Ottilien, 2007) bei Michael von Brück. Berufliche Tätigkeiten: Religionslehrer, Seelsorger, seit 2009 Referent für Internationales an der KHG Leo 11 und Vorstandsvorsitzender von OCCURSO, Institut für interreligiöse und interkulturelle Begegnung e.V.; 2018 Habilitation an der LMU „Spirituelle Identität in einer interreligiösen Welt. Eine empirische Studie in München, New York, Vilnius, Seoul und New York.“Seit Wintersemester 2018 Professor für Religious Studies an der Universität Salzburg.

"Häuser der Religionen als urbane Sinnstifter"  

 

PAPERS:

Stand der angenommenen Papers heute.

Willkommen sind 20-minutige Vorträge
auf Deutsch oder Englisch zu z.B. folgenden Themengebieten:

  • Religion im urbanen öffentlichen Raum
  • Spiritualität und öffentlicher Raum in der Stadt
  • Natur als öffentlicher Erlebnisraum von Spiritualität
  • Religiöse Funktion und öffentlicher Raum
  • Räume der Stille
  • Interreligiöse Projekte und RaumHäuser der Religionen
  • Religiöse Architektur im öffentlichen Raum

Bitte senden Sie den Papertitel und ein Abstract (150 Wörter) bis 31. Januar 2020 an: martin.roetting(at)sbg.ac.at

 

25.02.2020:

HS 104
15:45 Uhr
M. Oßner: "Die Oase Steinerskirchen"
16:15 Uhr Sarah Pieslinger: "Pilgern als Form populärer Religion: Der Jakobsweg als Erfahrungsraum individueller Spiritualität"
16:45 Uhr Graham Wiseman: "Visions of multi-faith spaces"
17:15 Uhr Mag. Christiane Roser: "Interreligiöser Raum in einem Ordensklinikum"

HS 122
15:45 Uhr Florian Buchner  LLM.oec: "Religion und Corporate Social Responsibility" 
16:15 Uhr Matthias Egeler:"Religion am Wegesrand: Religion, das Übernatürliche und der öffentliche Raum der Straße am Beispiel von Strandir (Island)"
16:45 Uhr Evelyn Reuter: "Die Mehrdeutigkeit eines geteilten religiösen Ortes im Spiegel der Raumordnung"

26.02.2020:

HS 104
15:45 Uhr
Andreas Lanschützer: "Nutzen und Ausgestaltung von Multi-Faith Spaces"
16:15 Uhr Verena Grüter: "Multireligiöse Konzerte in religiösen Räumen - Vom Umgang mit Asymmetrien in Deutungskonflikten"
16:45 Uhr DDr. Schmidjell: "Kirche und kirchliche Bauten im österreichischen Raumordnungsrecht"

HS 122
15:45 Uhr Christa Frateantonio: "Mole Antonelliana"
16:15 Uhr Josef Freise: "Interreligiöse Initiativen im kommunalen Raum - am Beispiel der Stadt Neuwied"
16:45 Uhr Pardis Eskandaripour: "Untersuchungen zu Iranischen Heiligen Orten im Kontext von Space und Place"

 

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  • News
    Die Hearings finden am Mittwoch, 8. Juli, um 10 Uhr im Hörsaal 103 (3. Stock) in der Katholisch-Theologischen Fakultät, Universitätsplatz 1, statt.
    Ab Oktober 2020 bietet die Universität Salzburg den neuen Bachelorstudiengang „Medizinische Biologie“ an. Der Studiengang will Inhalte der vielfältigen biowissenschaftlichen Fachdisziplinen vermitteln und ermöglicht daher ein facettenreiches, biologisches Verständnis für Themen, die für die Medizin wesentlich sind. Die Studieninhalte reichen vom kleinteiligen Aufbau der Zelle über Organe und Organsysteme bis hin zur Biologie von komplexen zwischenmenschlichen Interaktionen.
    Die Salzburger Politikwissenschaft wurde laut Shanghai Rankings 2020 unter die Top 100 gerankt, zusammen mit nur vier deutschen Universitäten und der Universität Wien. Insgesamt befinden sich nur wenige kontinentaleuropäische Universitätsinstitute unter den besten 100. Die allermeisten sind US-amerikanische und britische Institutionen.
    Der Sarah-Samuel-Preis für Kurzprosa 2020 geht an Thomas Stangl für sein Buch „Die Geschichte des Körpers“ (Droschl Verlag, Graz).
    WissenschaftlerInnen der Universität Salzburg unterstützen die Initiative "Scientist4Future Österreich" und das Klimavolksbegehren durch die Veröffentlichung von Zitaten.
    Wie reagieren Stadtbewohner auf Umweltmigranten vom Land, speziell in Entwicklungsländern? Die Salzburger Politikwissenschaftlerin Gabriele Spilker hat zusammen mit einem internationalen Team dazu 2400 Menschen in Kenia und Vietnam befragt. Die Studie ist am Montag, 22. Juni, im Fachjournal Nature Climate Change erschienen.
    Professor Manuel Schabus, Zentrum für Kognitive Neurowissenschaften Salzburg (CCNS) am Fachbereich Psychologie, untersuchte mit seinem Team die durch die Coronakrise beeinflusste Qualität des Schlafes der Österreicher.
    Ab Oktober 2020 bietet die Universität Salzburg den neuen Bachelorstudiengang „Materialien und Nachhaltigkeit“ an. Der Studiengang richtet sich an all jene materialwissenschaftlich Interessierten, die sich den aktuellen Herausforderungen zu Klimawandel, Ressourcen-Verknappung und Nachhaltigkeitsthemen stellen wollen und sich über ihre naturwissenschaftlichen Neigungen hinaus auch für Recht, Wirtschaft und Gesellschaftswissenschaften interessieren.
    Dr. Jörg Paetzold, FB Sozial- und Wirtschaftswissenschaften der RW-Fakultät, erhält für sein Projekt "Wenn Eltern plötzlich Pflegefälle werden: Karriere-Konsequenzen für Töchter und Söhne in Österreich" den Förderpreis des Theodor Körner Fonds.
    Die Universität präsentiert sich mit neuem Logo der Öffentlichkeit. Dem ist ein intensiver Markenbildungsprozess vorausgegangen: „Zur Jahreswende 2019/2020 haben wir die Kommunikationsstrategie KOM PLUS 2020 entwickelt“, erläutert Rektor Hendrik Lehnert.
    Die Theologische Fakultät der Universität Salzburg bietet interessierten StudienanfängerInnen zum Wintersemester 20/21 einen neuen Lehrplan der Katholischen Fachtheologie mit einer Verkürzung der Präsenzzeit in Lehrveranstaltungen und einer Beschleunigung etwa des Bachelorstudiums von acht auf sechs Semester.
    150 Teilnehmerinnen haben die Chance schon genutzt und sich zu den über 50 Lehrveranstaltungen rund um die IT und Digitalisierung der ditact_womens IT summer studies der Universität Salzburg, welche von 01.09.-12.09.2020 stattfindet, angemeldet. Die Anmeldung ist noch bis 12. Juli möglich. Danach ist die Restplatzbörse geöffnet.
    „UNInteressant? – Ideen, die unser Leben verbessern“: Unter diesem Motto startet die Österreichische Universitätenkonferenz (uniko) eine Online-Kampagne, an der sich alle 22 öffentlichen Universitäten gemeinsam mit dem Wissenschaftsfonds FWF beteiligen.
    Frequently Asked Questions (FAQ) zum Corona-Semester
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