Wir über uns

Fotos USZ, (c) Gruber/Haigermoser

 

Das Sprachenzentrum wurde im Jahr 1999 als Serviceeinrichtung der Paris-Lodron-Universität Salzburg gegründet. Lag in den ersten Jahren der Schwerpunkt der Tätigkeiten auf der Konzeption von Kursmodellen zum autonomen Fremdsprachenlernen, so hat sich seither die konzeptuelle Ausrichtung auf die Förderung der Mehrsprachigkeit der Studierenden und Mitarbeiter*innen der PLUS sowie der Universität Mozarteum verlagert. Zielgruppe sind weiters alle externen Interessierten, die in einem akademischen Umfeld mit rascher Progression Sprachen lernen wollen.

Sprachkurse am Sprachenzentrum

Seit dem Studienjahr 2002/03 bietet das Sprachenzentrum allen Studierenden und Mitarbeiter*innen der PLUS und der Universität Mozarteum sowie allen externen Interessierten ein vielfältiges Angebot an Sprachkursen an. Das Angebot hat sich seit der Einführung des Kurssystems mehr als verdoppelt. Derzeit werden Kurse in 12 Sprachen angeboten: vorwiegend in europäischen, aber auch in einigen nichteuropäischen Sprachen, z.B. Arabisch und Japanisch. Seit dem Studienjahr 2019/20 kann man am Sprachenzentrum auch Kurse in Österreichischer Gebärdensprache besuchen.

In den vergangenen 18 Jahren haben wir das Kursangebot beständig weiterentwickelt und adaptiert, um den Bedürfnissen unserer Interessent*innen möglichst gut zu entsprechen. Ein besonderes Anliegen ist uns – neben einem breiten Angebot an allgemeinen Sprachkursen, die auf die Kompetenzbeschreibungen des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GERS) abgestimmt sind – die Entwicklung neuer, innovativer Kurskonzepte sowie die Entwicklung von Kurskonzepten für akademische (Sprach-)Kompetenzen ("Academic Literacy across the Curriculum").

Ein umfassendes und differenziertes Qualitätssicherungssystem garantiert, dass Sie am Sprachenzentrum der PLUS qualitativ hochwertige Sprachkurse angeboten bekommen.

 

Beratung und Information

Die Anmeldung zu unseren Kursen erfolgt ausschließlich persönlich: Dadurch können wir Sie bei der Wahl des für Sie passenden Kurses beraten. Für weiterführende Kurse ist außerdem ein verpflichtender Online-Einstufungstest vorgesehen, den Sie im Zuge der Beratung und Anmeldung durchführen. Der Test wird sofort ausgewertet, sodass Sie sich im Anschluss für den Kurs anmelden können. Die Höchstteilnehmer*innenzahl in den Kursen des Sprachenzentrums beträgt 20. Auf diese Weise können wir Ihnen abwechslungslreiche, kommunikative und handlungsorientierte Sprachkurse anbieten.

 

Fortbildungen und Austausch

Regelmäßige Fortbildungen für die mehr als 50 Lehrenden, die vom Sprachenzentrum bzw. in Kooperation mit anderen Erwachsenenbildungseinrichtungen angeboten werden, gewährleisten eine hohe Qualität der Sprachkurse. Auch die Anbindung an die Forschung im Bereich Fremd- und Zweitsprachendidaktik (z. B. im Bereich Mehrsprachigkeitsdidaktik oder im Bereich der Kompetenzorientierung), in denen das Sprachenzentrum seit 20 Jahren tätig ist, ist eine wichtige Grundlage für eine hohe Kompetenz unserer Lehrenden.

Der kontinuierliche Austausch in Sprachengruppen, die von wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen des Sprachenzentrums koordiniert werden, sorgt dafür, dass unsere Standards in Bezug auf Kursqualität, Leistungsanforderungen und Kompetenzorientierung eingehalten und ständig weiterentwickelt werden.

 

Tutor*innensystem

In den Grundstufenkursen der Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch und Spanisch haben wir ein wohlbewährtes Tutor*innensystem etabliert: Dieses ermöglicht es Sprachenlehrenden in Ausbildung, wichtige Lehrerfahrung zu sammeln. Das Tutorium findet einmal wöchentlich statt und wird von den Tutor*innenin enger Abstimmung mit den Kursleiter*innen gestaltet. Dieser regelmäßige Austausch gewährleistet gleichzeitig die beständige Weiterentwicklung des didaktischen und methodischen Repertoires unserer Lehrenden.

Studienergänzung 'Sprachen'

Studierende können seit dem Studienjahr 2010/11 ihre freien Wahlfächer im Sprachenbereich in Form der "Studienergänzung 'Sprachen'" bündeln. Sie erwerben dabei mehrsprachige und plurikulturelle Kompetenzen, die es ihnen ermöglichen, ihr sprachliches und kulturelles Repertoire flexibel und effektiv einzusetzen. Für den Abschluss der Studienergänzung ist der Nachweis von kommunikativen Sprachkompetenzen in zumindest zwei Fremdsprachen in mehreren Bereichen (Rezeption, Produktion, Interaktion bzw. Mediation) notwendig.

MORE-programm des Sprachenzentrums

Mit Wintersemester 2015/16 wurde am Sprachenzentrum ein spezielles Angebot für Geflüchtete eingerichtet: Das MORE-Programm des Sprachenzentrums ist Teil der uniko-Initiative MORE. Es wendet sich an lerngewohnte Geflüchtete, die in rascher Progression Sprachkompetenzen in Deutsch erwerben wollen.

Wir haben das MORE-Programm des Sprachenzentrums laufend an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst: Während wir zunächst mit Sprachkursen in den Sprachen Deutsch und Englisch gestartet sind, haben wir das Programm nach einem Semester in Kooperation mit anderen Anbietern in Salzburg auf Sprachkurse mit sehr rascher Progression ab Niveau A2 umgestellt. Aufgrund des hohen Bedarfs haben wir in den ersten Semestern in Kooperation mit dem ÖDaF (dem österreichischen Verband für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache) auch eine Workshopreihe für ehrenamtliche Begleiter*innen von Geflüchteten angeboten, um sie in ihrer wichtigen Rolle als Helfer*innen und Begleiter*innen im Alltag zu unterstützen. Diese Workshopreihe war bewusst kurzfristig konzipiert, solange der Bedarf an ausgebildeten Lehrkräften nicht gedeckt werden konnte.

Seit Sommersemester 2018 sind die MORE-Teilnehmer*innen in das reguläre Deutschkursangebot des Sprachenzentrums integriert: Pro Kurs wurde ein Kontingent an Kursplätzen für MORE-Studierende reserviert, die auf diese Weise Deutschkenntnisse auf akademischem Niveau erwerben können. Seit dem Wintersemester 2020/21 können sich MORE-Teilnehmer*innen bereits in der vorgezogenen Anmeldefrist für einen Deutschkurs anmelden. Wir kooperieren dabei mit dem ÖH-Beratungszentrum, das Geflüchtete bei der Inskription und bei der Orientierung im universitären Alltag unterstützt.

Vorstudienlehrgang zur Vorbereitung auf Ergänzungsprüfungen (VPLUS)

Seit dem Sommersemester 2018 ist der Universitätslehrgang "Vorstudienlehrgang zur Vorbereitung auf Ergänzungsprüfungen" (VPLUS) am Sprachenzentrum angesiedelt. Der VPLUS wendet sich an Studierende, die noch nicht über die für ein deutschsprachiges Studium notwendigen (Sprach-)Kompetenzen verfügen. Das Curriculum sieht daher neben intensiven Sprachkursen, in denen der Erwerb diskursiver Kompetenzen im Vordergrund steht, auch Übungen vor, in denen relevante Studienfertigkeiten und akademische Sprachkompetenzen vermittelt werden.

Forschungs- und Lehrprojekte im Bereich (Fremd-)Sprachendidaktik

Das Sprachenzentrum der PLUS engagiert sich seit vielen Jahren in Forschungs- und Lehrprojekten im Bereich Fremd- und Zweitsprachendidaktik. Schwerpunkte sind hier die Mehrsprachigkeitsdidaktik und die Didaktik des Deutschen als Zweitsprache. Die durchgeführten Projekte zeichnen sich durch die Verknüpfung von Theorie und Praxis aus. Dabei wurden zahlreiche innovative und mit Preisen ausgezeichnete Modelle für die Erwachsenenbildung entwickelt, beispielsweise Materialien für Migrant*innen mit nichtdeutscher Muttersprache im Gesundheitsbereich (in Zusammenarbeit mit den österreichischen Gesundheitskassen), ein Kursmodell zum kulturellen und sprachlichen Lernen im Museum sowie Materialien, Kurskonzepte und ein Kompetenz- und Evaluierungsmodell für das mehrsprachige und vernetzende Sprachenlernen (Interkomprehension).

Internationale Vernetzung

Die Kooperation mit zahlreichen nationalen und internationalen Einrichtungen und Verbänden bietet die Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung und stellt eine wichtige Grundlage für die beständige Weiterentwicklung im Bereich Sprachlehre und -didaktik dar. Zusätzlich zur Kooperation mit universitären und außeruniversitären Einrichtungen in Form von Projekten ist das Sprachenzentrum der PLUS Mitglied der Verbände

 

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  • News
    Diesjährige Gewinnerin des Jubiläumspreises des Böhlau Verlages Wien ist MMag. Dr. Doris Gruber (Senior Scientist, Fachbereich Geschichte), welche sich den Preis mit Eva Zehentner teilt.
    Im Rahmen des Masterstudiums Literatur- und Kulturwissenschaft wird im SS unter der Leitung von Prof. Eva Hausbacher und Prof. Susanne Winter die Ringvorlesung „Kanonische Texte von Frauen“ durchgeführt. Die Vorträge werden von den Lehrenden des Schwerpunktfachs Komparatistik gehalten. Sie stellen in exemplarischer Weise Hauptwerke kanonisierter Autorinnen verschiedener Literaturen vor und konfrontieren diese mit Fragen der Kanonbildung und Kanonkritik.
    Gerade die COVID-Zeit zeigt auf, dass der digitale Raum hinkünftig weit mehr zu bieten haben muss, als dies bisher in der regionalen Museumslandschaft zu beobachten war.
    Mit der Zusammenführung der Bereiche Career und Startup erweitern wir stetig unser Angebot, mit dem Ziel deinen Gründergeist zu wecken.
    In vielen Kursen des Sprachenzentrums gibt es noch freie Plätze. Die Anmeldung ist noch bis 12.03.2021 möglich. Bitte beachten Sie: Die Anmeldung erfolgt online und ist nur mit Termin möglich.
    Der Fachbereich Anglistik und Amerikanistik der Universität Salzburg freut sich, über eine wegweisende Publikation unseres Kollegen Ass.-Prof. Mag. Dr. Wolfgang Görtschacher gemeinsam mit Prof. David Malcolm von der SWPS University of Social Sciences and Humanities in Warschau informieren zu dürfen.
    Die Österreichische Akademie der Wissenschaften hat Mag. Dr. Daniel Ehrmann, Universitätsassistent und Promovent am Fachbereich Germanistik, ein vierjähriges APART-Stipendium zuerkannt, das er am 1. 3. 2021 antreten wird. Er wird in dieser Zeit sein Habilitationsprojekt „Aggregation. Relationalität und die Konstellationen der Literatur (1650 – 1950). Für ein literarhistorisches Modell mittlerer Reichweite“ bearbeiten.
    Programmleitung und Gesprächsführung: Univ.-Prof. Dr. Sabine Coelsch-Foisner
    Das Projektförderprogramm für Forschungen zwischen PLUS und südostasiatischen Partneruniversitäten, ASEA-UNINET Call 2021-2022 (Projektdurchführungszeitraum: 1. Oktober 2021 - 30. September 2022) ist ab sofort geöffnet!
    Prof. Dr. Jude Lal Fernando, Assistenzprofessor an der Irish School of Ecumenics am Trinity College Dublin, wird im SS 2021 Lehrveranstaltungen zum Thema "Interreligious Relations in Asia" am Zentrum Theologie Interkulturell bzw. im Bereich Religious Studies anbieten.
    Anmeldung zur Online-Tagung: Corona - eine Katastrophe?
    Das Semesterprogramm für das Sommersemester ist nun online, und die Lehrveranstaltungen werden in Kürze freigegeben. Wir haben die Angebote im Bereich Entrepreneurship gestärkt. Melde dich bis 14. März 2021 an!
    Wie im Informationsschreiben von Bundesminister Faßmann vom 02.12.2020 angekündigt, findet vom 23.08. bis 03.09.2021 (Burgenland, Niederösterreich und Wien) bzw. 30.08. bis 10.09.2021 (Kärnten, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol und Vorarlberg) jeweils von 8.00 bis 12.00 Uhr in den Räumen ausgewählter Schulen, wieder die Sommerschule 2021 statt.
    Prof. Dr. Hildegund Müller, Notre Dame University, Gastvortrag am Fachbereich Altertumswissenschaften, Klassische Philologie, 24. März 2021, 17.30 (Webex)
    Das Zentrum Theologie Interkulturell und Studium der Religionen veranstaltet gemeinsam mit der Universität Fribourg eine interdisziplinäre online-Tagung vom 16.-17. April 2021 (Start am 16. April 2021 um 14:15 Uhr).
    Am Mittwoch, den 17. März 2021 veranstaltet die PLUS einen virtuellen Tag der offenen Tür und lädt interessierte Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen herzlich ein. Alle Informationen dazu finden sich online unter www.uni-salzburg.at/openday.
    Daran interessiert, Lehrer*in zu werden? Informiere dich am virtuellen Tag der offenen Tür der Paris Lodron Universität Salzburg zu deinem Lehramtsstudium in Salzburg!
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    11.03.21 Buchpräsentation: Identitäten – Zumutungen für Wissenschaft und Gesellschaft
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