The Rector‘s Column - Folge 3 / 9. Oktober 2020  

Liebe Studierende,
liebe Lehrende,
liebe Kolleginnen und Kollegen in der Verwaltung,

nun ist es soweit: Nach einem Semester ohne Lehrbetrieb starten wir in das neue Studienjahr wieder mit Präsenzlehre, jedoch unter besonderen Bedingungen. Auf jeden Fall freuen wir uns, die Studierenden in den Hörsälen und Seminarräumen wieder begrüßen zu können und hoffen auf ein gutes und erfolgreiches Semester! Unser Ziel ist es, einen Lehrbetrieb mit so viel Freiheit und Normalität wie möglich und so viel Sicherheit wie nötig zu ermöglichen.

Um dies zu verwirklichen, galt es über den Sommer einige Herausforderungen zu bewältigen. So haben viele von Ihnen die Möglichkeit genutzt, sich in der optimalen Aufbereitung von online-Lehrveranstaltungen weiterzubilden. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Verwaltung haben sämtliche Gebäude mit Desinfektionsmitteln ausgestattet und die Hörsäle und Seminarräume wurden covidtauglich adaptiert und technisch aufgerüstet. Durch die verschiedenen Hygienemaßnahmen (Sitzordnung, Lüftung, Pausen für begegnungsfreies Verlassen und Betreten der Räume, organisierte Desinfektion) kann ein Ansteckungsrisiko so weit wie möglich reduziert werden. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen, die hier mitgewirkt haben, sehr herzlich für die großen Mühen bedanken!

Somit kann die Präsenzlehre beginnen, allerdings wird der Universitätsalltag nicht mehr so sein wie er einmal war.  Noch nicht! Der ausschließliche online-Unterricht der vergangenen Monate hat uns gezeigt, wie wichtig Präsenzlehre und soziale Interaktion sind, gerade auch im Hinblick darauf, dass wir wieder viele Studienanfängerinnen und Studienanfänger willkommen heißen. Der direkte Austausch zwischen Lehrenden und Studierenden, wie auch der Studierenden unter sich, ist ein ganz wesentliches und unverzichtbares Element eines Studiums an einer Universität und kann auf Dauer nicht durch Distanzlehre ersetzt werden. Eine wichtige Erkenntnis, die die Erfahrung mit Corona noch einmal verdeutlicht hat. Um diese „reduzierte Präsenz“ zu erreichen, werden Lehrveranstaltungen in unterschiedlichem Modus abgehalten: Es gibt manche, die vollständig in Distanzlehre durchgeführt werden, andere in einem gemischten Modus, wieder andere in Präsenz.

Für den Fall, dass ein COVID-19-Fall oder ein Verdachtsfall in einer Lehrveranstaltung auftritt, legt unser Präventionsteam eine genaue Vorgangsweise fest.

Damit wir alle gut durch das Wintersemester kommen, brauchen wir jedoch auch den guten Willen von Ihnen allen, sich an die Vorgaben zu halten. Denn nur gemeinsam - also Professorinnen und Professoren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Studierende - können wir diese Herausforderung  bewältigen. Ich bin mir bewusst, dass es zum jetzigen Zeitpunkt noch etliche Unsicherheiten gibt. Ich bin aber überzeugt, dass wir trotz aller Unwägbarkeiten gemeinsam ein erfolgreiches Semester schaffen werden. Die wichtigsten Zutaten sind Eigenverantwortung, gegenseitiges Verständnis und Flexibilität. In diesem Sinne bitte ich Sie alle um Ihre Mitwirkung.

Herzlichst

Ihr Hendrik Lehnert und Martin Weichbold

 

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    Forscher um den Salzburger Geoinformatiker Christian Neuwirth hatten bereits im Mai 2020 ein mathematisches Modell zu Covid 19 entwickelt und vorgestellt, das der Frage nachgeht, wie lang und intensiv Social Distancing Maßnahmen aufrechterhalten bleiben müssten, um Corona-Todesfälle weiter zu reduzieren.
    Studienergebnisse zur Mediennutzung von Kindern und Familien während Lockdown. Homeschooling verbesserungsfähig, aber auf gutem Weg. Sekundarstufe besser profiliert. Familien haben gelernt, mit Lockdown und Homeschooling umzugehen.
    Gewinnerin des Förderpreises der Österreichischen Geographischen Gesellschaft für die beste Abschlussarbeit 2019: Dipl. Ing.(FH) Mag. rer. nat. Heidi BERNSTEINER für ihre Diplomarbeit im LA Geographie und Wirtschaftskunde/Biologie mit dem Titel: "After the ice: post glacial evolution of small overdeepened basins in the Eastern Alps – Lake Taferlklaussee, Austria."
    Aus gegebenem Anlass weisen wir auf die aktualisierten Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek Salzburg hin, die ab 17. November 2020 gelten.
    Eine Studie des Schlaflabors der naturwissenschaftlichen Fakultät zum Thema Schlaf unter der Leitung von Prof. Dr. Manuel Schabus widmet sich den Veränderungen des Schlafes während des Covid-19-Lockdowns in 6 unterschiedlichen Ländern (Ö, AT, UK, GR, CU, BRA). Die aus psychologischer Sicht besorgniserregende Angst, die sich in der Breite der Gesellschaft zeigt, bildet sich auch in diesen Daten ab: 78% der Befragten fühlen sich durch die Covid-19-Pandemie bedroht bzw. beunruhigt.
    Online-Vorlesung zum Thema Physiologie oder Medizin: 25. November 2020 - 18 Uhr. Der Nobelpreis für Physiologie oder Medizin 2020 wird an Harvey J. Alter, Michael Houghton und Charles M. Rice für die Entdeckung des Hepatitis-C-Virus vergeben.
    Online-Vorlesung zum Thema Chemie: 2. Dezember 2020 - 18 Uhr. Emmanuelle Charpentier und Jennifer Doudna erhalten den Nobelpreis für Chemie 2020 für die Entdeckung eines der schärfsten Werkzeuge der Gentechnologie: die genetische Schere CRISPR / Cas9. Mit dieser Technologie können Forscher die DNA von Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen mit extrem hoher Präzision verändern.
    Der PLUS Report 2020 ist erschienen.
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  • 25.11.20 Nobelpreise 2020 - MEDIZIN (Hepatitis)
    26.11.20 Current research from the FB Psychology … related to COVID-19
    27.11.20 Update Immobilienertragsteuer sowie neue Grunderwerbsteuer und Gerichtsgebühren (ganztägig)
    01.12.20 Der Körper als PLAYFUL TOOL
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