10 Jahre Dr. Hans Riegel Fachpreise in Salzburg

Bereits zum 10. Mal vergab die Paris Lodron Universität Salzburg (PLUS) in Kooperation mit der Kaiserschild-Stiftung die Dr. Hans-Riegel-Fachpreise im Bundesland Salzburg, heuer im Gesamtwert von 6600 Euro. Zum Jubiläum betonte Rektor Prof. Dr. Dr. h.c. Hendrik Lehnert: „Mit einer Dekade Nachwuchsförderung im MINT-Bereich setzte die PLUS früh einen richtungsweisenden Maßstab, der aktuell mit den MINT-Labs ausgebaut wird. Wegbereiter und Jurykoordinator Maurizio Musso hat neben vielen anderen die Kooperation fruchtbar mitgestaltet.“  

Insgesamt 13 Preisräger*innen
aus dem Bundesland Salzburg wurden bei einem Festakt mit Kurzpräsentation 2020 geehrt. „Mit den Dr. Hans Riegel-Fachpreisen bestärkt die Kaiserschild-Stiftung junge Talente, ein naturwissenschaftlich-technisches Studium zu ergreifen. Um sie auf dem Weg bis zum Berufseinstieg zu begleiten, wird den Preisträger*-innen des Wettbewerbs der Zugang zu einem umfassenden Alumni-Programm, dem MINT TANK, geboten.“, so Univ.-Prof. Dr. Markus Achatz, Vorstandsmitglied der Kaiserschild-Stiftung.

Jubiläum in Salzburg

Bereits zum zehnten Mal konnten sich Schüler*innen aus dem Land Salzburg mit ihren vorwissen­schaft­lichen Arbeiten in den MINT-Unterrichts­fächern Biologie, Chemie, Informatik, Mathematik und Physik bewerben. Die jeweils besten eingesandten Arbeiten wurden ausge­zeichnet: Heuer mit einer Preisgeldsumme von 5600 Euro. Für das Engagement der be­treu­enden Lehrpersonen wurden Sachpreise an die Schulen im Gesamtwert von 1000 Euro vergeben.

Bundeslandergebnis im Detail

Das Bundesland Salzburg hat in 5 Kategorien an 13 Prämierte vergeben, davon 7 weiblich und 6 männlich. Im heurigen Jahr ist Biologie in starker weiblicher Hand, Informatik hat ausschließlich männliche Ausgezeichnete. In allen übrigen Fachrichtungen sind die Geschlechterverhältnisse nicht eindeutig ausgeprägt. Zweifach ausgezeichnet wurden gleich 4 Schulen: BRG Salzburg, BRG Seekirchen und BRG Tamsweg und Akademisches Gymnasium Salzburg, wobei keine der Schulen zwei erste Preise für sich verbuchen kann. Aus der Stadt Salzburg wurden 6 Schüler*innen mit Ihren Arbeiten als preiswürdig eingestuft: BRG Salzburg, Akademisches Gymnasium Salzburg, WRG Salzburg und Bundes­gymnasium Salzburg Nonntal. Dem gegenüber stehen 7 prämierte VWAs außerhalb der Landeshauptstadt: BRG Seekirchen, BRG Tamsweg, BORG Oberndorf, Pierre de Coubertin BORG Radstadt und BG/Sport-RG Saalfelden. Bis auf den Tennengau, der nur einen AHS-Standort in Hallein aufweist, sind Schulen aus allen politischen Bezirken in den Preisrängen vertreten.

ZuR Jury

Eine 2-stufige Jury entschied über die Prämierungen. Als Koordinatorin der 15-köpfigen studentischen Vorjury fungierte Mag. Christine M. Neuner von der School of Education. Die Hauptjury koordinierte Prof. Maurizio Musso, der auch mit Prof. Alexander Strahl die Laudatio bei der Preisverleihung übernahm. Alle weiteren Gutachter*innen sind in der Übersicht bei den PreisträgerInnen zu finden.

Barrierefreiheit: Kurzbeschreibung des Bildes

Vor der naturwissenschaftlichen Fakultät v.l.n.r. (ohne Titel): Hendrik Lehnert (Rektor PLUS), Alexander Strahl (Jury PLUS), Anton Domonkos, Konstantin Moser, Annabell Salvenmoser, Sebastian Schmidt, Valentina Seifter, Veronika Pump, Johannes Grafinger, Selina Kollmaier, Sylvia Kleindienst (PLUS), Max Spannring, Cornelia Wieser, Tina Sonnleitner, Sonnleitner Fabian Sonnleitner, Markus Achatz (Vorstandsmitglied  Kaiserschild-Stiftung), Maurizio Musso (Jurykoordinator PLUS), Bettina Windischhofer (Kaiserschild-Stiftung). Mehr Fotos weiter unten!


PreisträgerInnen 2020  

 


Biologie

  • 1. Platz: Anna Lammel mit Die Epigenetik des Glücks  (PdC Radstadt/Gutachterin: Lisa Virtbauer
  • 2. Platz: Valentina Seifter mit Korrekturmöglichkeiten von Fehlsichtigkeit beim Menschen – Vergleich von verschiedenen chirurgischen Behandlungsmethoden (BG Tamsweg/Gutachterin: Elisabeth Scheicher)
  • 3. Platz: Veronika Pump mit Phycophyta- Produktionsorganismen der Zukunft mit speziellem Augenmerk auf pharmazeutische Produkte (BRG Salzburg/Gutachterin: Elisabeth Scheicher) 


Chemie

  • 1. Platz: Fabian Sonnleitner mit Konstruktion eines chemischen H2O Sensors auf Basis des Tetra(4-Carboxyphenyl) Porphyrins (BRG Seekirchen/Gutachter:  Timo Fleischer)
  • 2. Platz: Tina Sonnleitner mit Die Auswirkungen von Energy Drinks auf den menschlichen Organismus (BRG Salzburg/Gutachter:  Timo Fleischer)


Informatik

  • 1. Platz: Max Spannring mit Funktionsweise und Anwendungsmöglichkeiten von künstlicher Intelligenz (Akad. Gym/Gutachter: Karl Josef Fuchs)
  • 2. Platz: Anton Domonkos mit Die Praktiken der User-Experience - Eine kritische Auseinandersetzung mit Windows 10 (BG Tamsweg/Gutachter: Karl Josef Fuchs)


Mathematik

  • 1. Platz: Annabell Salvenmoser mit Beweise und Beweismethoden - ihre Bedeutung und Entwicklung in der Geschichte der Mathematik (WRG Salzburg/Gutachter: Günter Maresch)
  • 2. Platz:  Johannes Grafinger mit Mathematik in der Natur mit Fokus auf fraktaler Geometrie (BG Seekirchen/ Gutachter: Günter Maresch) 
  • 3. Platz: Cornelia Wieser mit Erfahrungsbericht: Ein Glücksspiel mit Hilfe einer mathematischen Strategie gewinnen (BORG Oberndorf/Gutachter: Günter Maresch)


Physik  

  • 1. Platz: Sebastian Schmidt mit Über die Erweiterung unseres Verständnisses von Raum und Zeit durch Spezielle Relativität (BG Nonntal/Gutachter Alexander Strahl & Maurizio Musso)
  • 2. Platz: Konstantin Moser mit Der Ionenantrieb bei Raumfahrzeugen (Akad. Gym/Alexander Strahl & Maurizio Musso)
  • 3. Platz: Selina Kollmaier mit Ist die Erde eine Scheibe? Die pseudowissenschaftliche Theorie der Flat Earth Society (Gym Saalfelden/Gutachter Alexander Strahl & Maurizio Musso)


Den Fotorückblick der Preisverleihung finden Sie HIER!


Zu den Dr. Hans Riegel-Fachpreisen

Die Fachpreise werden in Salzburg seit 2011 jährlich ausgeschrieben und sind in jedem Fach (Biologie, Chemie, Informatik, Mathematik und Physik) mit jeweils 600 Euro für den ersten Platz, 400 Euro für den zweiten Platz und 200 Euro für den dritten Platz dotiert. Zudem erhalten die Schulen der Erstplatzierten einen Sachpreis in Höhe von rund 250 Euro als Anerkennung der Betreuung der Arbeiten durch die jeweiligen Fachlehrpersonen. Alle weiteren Details auch unter: www.hans-riegel-fachpreise.com  

 

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    In diesem Semester gibt es ab 28.09.2020 keine persönliche Anmeldung zu den USI-Kursen, um eine unnötige Menschenansammlung zu vermeiden.
    Die armenische Religionsanthropologin Dr. Yulia Antonyan (Staatliche Universität Jerevan) und die österreichische Armenologin und Leiterin des ZECO Zentrum zur Erforschung des Christlichen Ostens, Univ.Doz.Dr.Dr.h.c. Jasmine Dum-Tragut Bakk.rer.nat., gehören zu den Siegern eines internationalen Forschungswettbewerb in Armenien.
    Kleine Unternehmen zwischen Handwerk, Dienstleistung und Industrie
    Die Starting Grants werden seit 2007 jährlich vergeben und ermöglichen herausragenden Forscher/innen die Durchführung innovativer Forschungsvorhaben. Die Förderpreise werden in hochkompetitiven Wettbewerben vergeben und stellen für die geförderten Forscher/innen eine bedeutende wissenschaftliche Auszeichnung dar. Dieses Jahr gingen 11 ERC Starting Grants nach Österreich, Forster erhielt den einzigen im Bereich Informatik. 13,3% aller Einreichungen wurden heuer vom ERC gefördert.
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    Wichtige Termine und Informationen zur Anmeldung für die Kurse am Sprachenzentrum im Wintersemester 2020/21
    Auch historioPLUS musste sich, so wie viele andere auch, an die veränderten Umstände aufgrund von Covid-19 anpassen. Aus diesem Grund erscheint heuer der aktuelle Jahrgang etwas später als in den vergangenen Jahren.
    Seit fast 20 Jahren ist das Sprachenzentrum im Bereich Interkomprehensionsdidaktik tätig – Anlass genug, um namhafte Expert*innen im Bereich Mehrsprachigkeitsdidaktik zu vereinen, um den aktuellen Forschungsstand im Bereich Interkomprehension darzustellen. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist der Sammelband „Lehr- und Lernkompetenzen für die Interkompehension. Perspektiven für die mehrsprachige Bildung“ (Band 10 der Salzburger Reihe zur Lehrer/innen/bildung).
    Programmleitung und Gesprächsführung: Univ.-Prof. Dr. Sabine Coelsch-Foisner
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