11.11.2020

Using Digital Technology for the People

A Pongauer by birth takes on the endowed professorship for human-computer interaction at the University of Salzburg - an interview with the researcher.

Christoph Frauenberger, Experte für die Schnittstelle zwischen Menschen und digitaler Technologie, konnte sich gegen mehrere internationale Top-Wissenschaftler durchsetzen und übernahm am 1. Oktober 2020 die vom Land Salzburg geförderte Stiftungsprofessor am Center für Human-Computer Interaction der Universität Salzburg an der Paris Lodron Universität. „Er ist ein international anerkannter Experte und ein Gewinn für diesen renommierten Forschungsbereich“, sagt Landesrätin Andrea Klambauer.

„Christoph Frauenberger hat bereits mehrere Forschungsprojekte an der Schnittstelle zwischen Menschen und digitaler Technologie geleitet und bringt diese Expertise in die wissenschaftliche Arbeit ein. Es freut mich besonders, dass über partizipative Gestaltungsprozesse transdisziplinar auch Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften der PLUS in die Digitale Fakultät eingebunden werden“, so Landesrätin Andrea Klambauer.

Mensch-Maschine-Systeme

Christopher Frauenberger hat mit 1.10.2020 seine Tätigkeit als Stiftungsprofessor am Center für Human-Computer Interaction der Universität Salzburg aufgenommen. Das Center ist eines der führenden Einrichtungen in diesem Gebiet. In einer Vielzahl von nationalen und internationalen Projekten wird die interdisziplinäre Betrachtung von Mensch-Maschine Systemen in unterschiedlichen Kontextbereichen behandelt. Der Leitsatz seiner Forschungsarbeit: „Was macht die Digitalisierung mit uns Menschen und wie gestalten wir eine alternative, nachhaltige, technologische Zukunft?“

Menschen in die Entwicklung von Technologien einbinden

Christopher Frauenberger, hat nach dem Studium an der TU Graz sein Doktorat an der Queen Mary, University of London im Fach Computerwissenschaften abgeschlossen. Nach weiterer Forschungstätigkeit an der University of Sussex war er an der Human-Computer Interaction Group an der TU Wien tätig. 2019 habilitierte er dort im Fach Informatik. Das Landes-Medienzentrum (LMZ) befragte ihn zu seinen neuen Aufgaben.

LMZ: Wie ist es für Sie als gebürtiger Salzburger hierher auf eine Stiftungsprofessur zurück zu kehren?

Frauenberger: Ich bin ja in St. Johann im Pongau aufgewachsen und im Lauf meiner Karriere kam ich meinem Heimatort in konzentrischen Kreisen immer näher. Nach meinen Stationen an Universitäten in Graz, dann London und in den letzten sechseinhalb Jahren an der TU Wien ist es jetzt wieder Salzburg geworden. Nachdem meine Eltern noch in St. Johann im Pongau wohnen und ich dort auch nach all den Jahren noch einige Freunde habe ist es für mich doch wie eine Heimkehr.

LMZ: Welchen Stellenwert hat Salzburg in Ihren Forschungsbereich, der Human Computer Interaction als der Schnittstelle zwischen Mensch und Computer?

Frauenberger: Salzburg hat hier schon länger einen guten Namen und eine gewisse Tradition auf diesem Gebiet innovativ zu sein. Besonders beim Thema Digitalisierung muss man nicht unbedingt in den großen Städten produzieren. Sie löst sich in der Örtlichkeit auf.

LMZ: Was ist Ihr Blick auf die Digitalisierung?

Frauenberger: Ich möchte wissen, was die Technologien mit uns Menschen machen und mein Prinzip dabei ist das partizipative Gestalten. Leute die keine Experten dieser Technologien sind müssen wir miteinbinden in die Entwicklung, da sie in mittlerweile jedem Lebensbereich davon betroffen sind. Ich beschäftige mich auch mit der Frage, wie baue ich Technologien die Diversität zulassen und die nicht nur für die Mehrheit der Gesellschaft tauglich sind, sondern auch für Randgruppen.

LMZ: Was wäre ein aktuelles Beispiel, wo Digitalisierung besser zugänglich sein sollte?

Frauenberger: Die Pandemie hat deutlich gezeigt wie Technologie in der Bildung die Machtstrukturen verändert, Stichwort Home-schooling. Wissen und Zugang zu Technologie entscheidet über den Erfolg und Misserfolg von Schülern. Und es ist erwiesen, dass bestimmte Gruppen in der Gesellschaft keinen oder nur schlechten Zugang zu den Home-schooling-Instrumenten haben. Das verschlechtert ihre Erfolgschancen deutlich.

LMZ: Wie können wir Ihrer Meinung nach gegensteuern?

Frauenberger: Die Gestaltung von Technologien darf keine politikfreie Zone sein und wir dürfen sie auch nicht den großen Tech-Unternehmen überlassen, die glauben zu wissen was Menschen brauchen. In jedem Schritt muss hier die Frage gestellt werden: Wie gestalte ich die Technologie die uns als Gesellschaft weiterbringt. Für mich ist die gesellschaftliche und ökologischen Verantwortung in der Gestaltung von digitaler Technologie wesentlich. LK_201110_30 (mw/mel)

Medienrückfragen: Melanie Reinhardt, Büro Landesrätin Andrea Klambauer, Tel.: +43 662 8042-4910, Mobil: +43 664 5405895, E-Mail: melanie.reinhardt@salzburg.gv.at

Redaktion: Landes-Medienzentrum

Quelle: https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/detail?nachrid=64183

Foto: LR Andrea Klambauer gratulierte dem neuen Stiftungsprofessor am Center für Human-Computer Interaction der Universität Salzburg, Christopher Frauenberger, online.

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    Unfortunately, the planned lecture on 17th December 2020 by Univ.-Prof. Dr. Matthias NEUMAYR (Vice President of the Supreme Court of Justice of the Republic of Austria; University of Salzburg) on ​​the subject of "Five Years of the EuErbVO: Recent Developments in International Inheritance Law" cannot take place due to the continuing Covid19 situation
    Ingrid Vukusic and Georg Zimmermann were awarded the Hans-Stegbuchner Prize for outstanding scientific work in the Department of Mathematics at the University of Salzburg on the 19th November 2020.
    The Paris Lodron University of Salzburg has launched an in-house mentoring program for new students as part of the “On Track” project. And it has come at the right time, because the lockdown has made the start of their studies into a real challenge for many first-semester students.
    The recording of the PLUS Talks "Studies and Teaching WS 2020/21“ from 25.11.2020 is now available.
    Matthias Henke, musicologist, Danube University Krems, talks about Beethoven's current biography “Beethoven. Akkord der Welt ( Chord of the World)”, published in 2020 by Hanser Verlag.
    24 very easy exercises on 24 cards can be found in the SALTO advent calendar. The exercise ideas are ideal for children from the age of three and are also easy for the whole family to carry out in a small space. With the support of the Kinder Büro (Children's Office), this combinable contribution should benefit as many as possible.
    Researchers led by Salzburg's geoinformatics scientist Christian Neuwirth had already developed and presented a mathematical model for Covid-19 in May 2020 which examines the question of how long and intensively social distancing measures have to be maintained in order to reduce corona deaths further.
    Results of the study on media use by children and families during lockdown. Home schooling could be improved, but is on the right track. Secondary schools have a better profile. Families have learned to deal with lockdown and homeschooling.
    Digitization has led to an enormous spread of different forms of mobile working. Corona has brought an additional boost and has introduced home office in areas and for activities that were previously unimaginable.
    During the time of Corona, in particular, it became clear just how important it is to support students digitally in their every day university life. The project „On Track“ – stay on track combines digital and social worlds. It is starting at the right time!
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