28.09.2018

14.11.: ULRIKE VEDDER: Geschlechterforschung und Gegenwartsliteratur: Zur kritischen Reflexion von Polemik

Im Rahmen der Vortragsreihe POLEMIK UND GENDER wird Ulrike Vedder vom Institut für deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin am 14. November um 19h einen Gastvortrag im Unikpark Nonntal halten. // Erzabt-Klotz-Str. 1, E.002 (Agnes Muthspiel) // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik-polemikkunst

Einladung

Plakat

Die zunehmenden Angriffe auf die Genderforschung und eine affektgeladene Abwehr gegen geschlechterpolitische Forderungen wurden in der Ringvorlesung „Polemik und Gender. Konstruktionen - Distinktionen - Provokationen“ im SoSe 2017 unter verschiedenen Aspekten vorgestellt und zur Diskussion gebracht. Die Polemiken zu und um diese Forschungsbereiche werden weiter verfolgt und diskutiert.

Ulrike Vedder diskutiert in ihrem Vortrag solche Positionen und Texte, die in der Gegenwartsliteratur Kampfgeist, Polemik und Witz einsetzen, um Fragen von Geschlecht und Reproduktion, Politik und Kritik zu erörtern. Es geht also nicht um ein neuerliches Nachbuchstabieren der Diskussion um Bravheit oder Konformismus der deutschsprachigen Gegenwartsautor*innen, wie sie alle paar Jahre als Klassen-, Ausbildungs-, Migrationsfrage wiederbelebt und medial verstärkt wird. Vielmehr lassen sich, so die Überlegung, aus den literarischen Stimmen und Strategien beispielsweise von Sasha Marianna Salzmann, Rainald Goetz, Elfriede Jelinek, Dea Loher u.a. andere Argumente, Ideen, Rhetoriken gewinnen, mit denen aktuellen Angriffen auf Genderforschung und Intellektualität begegnet werden kann.

Ulrike VEDDER studierte Germanistik, Romanistik und Erziehungswissenschaften in Münster und Hamburg und ist seit 2009 Professorin am Institut für deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin. Ihre Schwerpunkte in Forschung und Lehre sind u.a. Neuere deutsche Literatur vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart, Theorien und Methoden der literaturwissenschaftlichen Geschlechterforschung.

 

Konzeption & Organisation: Hilde Fraueneder, Mozarteum / Christa Gürtler, FB Germanistik

Mag. Silvia Amberger

Programmbereichsreferentin

Wissenschaft & Kunst / PB Kunstpolemik - Polemikkunst

Bergstr. 12a, 5020 Salzburg

Tel: +43-662-8044-2377

E-Mail an Mag. Silvia Amberger

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    Von 17.-19.Oktober 2018 wurden wieder die Media Literacy Awards (MLA) verliehen. Damit zeichnet das Bundesministerium alljährlich die innovativsten medienpädagogischen Projekte an europäischen Schulen aus. Diesmal ging der Award in der Kategorie „Multimedia“ an das Projekt „Speak OUT“, ein Speaking VLog den Mag. Julia Weißenböck, MSc, BA, Fachdidaktikerin für Englisch an der Universität Salzburg, gemeinsam mit ihrer 3. Klasse in Englisch umgesetzt hat.
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    INTERNATIONALE TAGUNG // Mi 23.1., 18.30h LESUNG Kathrin Röggla (Berlin): "Revision", Moderation: Bettina Hering (Leitung Schauspiel, Salzburger Festspiele) // Do 24.1., 18.30h W&K-FORUM: PODIUMSDISKUSSION mit Ulrike Hatzer, Hans-Werner Kroesinger, Kathrin Röggla und Christine Umpfenbach. Moderation: Christoph Lepschy // Fr 25.1. 19.00h THEATER "Röggla hat Angst. Ein Trimm-dich-Pfad für Angsthasen". Theater im KunstQuartier, Paris-Lodron-Straße 2a // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik
    Am Donnerstag, 24. Jänner 2019 geht ab 19.00 Uhr in Kooperation mit der ÖH Salzburg in der Hauptbibliothek bereits die achte Nachtschicht@UBS über die Bühne.
    Do 24.1., 18.30h PODIUMSDISKUSSION mit Ulrike Hatzer (Regisseurin / Mozarteum), Hans-Werner Kroesinger (Regisseur), Kathrin Röggla (Autorin) und Christine Umpfenbach (Regisseurin). Moderation: Christoph Lepschy (Mozarteum) // Theater im KunstQuartier, Paris-Lodron-Str. 2a // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik-polemikkunst
    Ein Szenenstudium nach Texten von Kathrin Röggla / 19 Uhr Theater im KunstQuartier | Paris-Lodron-Straße 2a | 5020 Salzburg // Eintritt frei, Zählkarten unter: +43 662 6198-3121 (Mo-Fr, 9-12h), schauspiel@moz.ac.at // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik-polemikkunst
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    Einladung zur Tagung NEUERE ENTWICKLUNGEN IM EUROPÄISCHEN ASYLRECHT
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