11.01.2019

Innovative Forschung zwischen Tattoos und Trauma

Eine Juristin und zwei Forschende aus der naturwissenschaftlichen Disziplin haben den Young Investigator Awards gewonnen. Er wurde im Rahmen des Tages der Universität verliehen.

Auf die Unterschiede zwischen Gewährleistung und Irrtum als Instrument in der Rechtsprechung ging Christina Buchleitner in ihrer Präsentation zum Young Investigator Award ein und verdeutlichte die unterschiedlichen Herangehensweisen anhand des VW-Abgasskandals. Sie hatte in ihren Forschungen Grundfragen des Irrtums- und Gewährleistungsrechts, Tatbestandsvoraussetzungen, Überschneidungsproblematiken sowie aktuelle Streitfragen im Lichte des „Gesamtsystems“ diskutiert.

Über die Auswirkungen von Tätowierungen auf zelluläre Feinheiten der Haut ging Helen Strandt ein. Sie untersuchte im Rahmen ihrer Dissertation, warum sich Tattoos jahrelang an der gleichen Stelle befinden. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse können nun die Entwicklung innovativer Strategien für eine sichere und erfolgreiche Entfernung von Tätowierungen erleichtern. Denn die Zahl derer, die sich von ihren Körperbildern trennen möchten, steigt.

Organisationsstrukturen eines Unternehmens mit Abteilungen, deren Managern und untergeordneten Mitarbeitern werden häufig als Bäume dargestellt. Wenn es um die Verknüpfung mehrerer solcher „Bäume“ geht, kann es schon einmal unübersichtlich werden. Thomas Hütter hat genau dafür den ersten Algorithmus entwickelt, der mit großen realen Datasets mit Millionen von Bäumen ausgeführt wird. Wie wichtig diese Innovation ist, zeigt allein die Tatsache, dass sie zur Veröffentlichung auf der IEEE International Conference on Data Engineering (ICDE) angenommen wurde und demnächst in Macao/China vorgestellt wird.

Neben diesen drei Preisträgern auf den ersten Plätzen reihten sich Monika Messner mit dem Thema „Der potenziell plurilinguale Charakter von Orchesterproben“, Hendrik Rungelrath zu „Messianische Zeit“ und „Jetztzeit“, Clemens Havas über die Identifizierung von Katastrophengebieten durch maschinelles Lernen und Geodatenanalyse mithilfe von Twitter-Daten sowie Julina Rattel. Sie hatte zum Thema „Traumaverarbeitung und aufdringliches Wiedererleben: Die Rolle von Geschlechtsunterschieden und lebenslangen Widrigkeiten“ geforscht.

Foto v.l.n.r.: Helen Strandt, Rektor Heinrich Schmidinger, Christina Buchleitner, Thomas Hütter. Fotonachweis: Scheinast

Mag. G. Pfeifer

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    Die Orientierungsveranstaltungen für Erasmus- und Austauschstudierende, die im Wintersemester 2019/2020 an die Universität Salzburg kommen, finden im Zeitraum von Montag, 16. bis Freitag, 27 September 2019 statt.
    Im aktuellen Ökonomen Ranking des deutschen Handelsblatts errang Universitätsprofessor Florian Huber (31) vom Salzburg Centre of European Union Studies (SCEUS) in der Reihung nach aktueller Forschungsleistung Platz 100 und im Ranking der Jungökonomen, bei der die gesamte Forschungsleistung der unter 40-Jährigen bewertet wird, den exzellenten 62. Platz.
    Für seine Verdienste um die Stadt Salzburg hat Bürgermeister Harry Preuner heute Dienstag, 17. September 2019, dem scheidenden Rektor der Universität Salzburg, Prof. Heinrich Schmidinger, das Stadtsiegel in Gold verliehen.
    Am 19. September 19 sprechen Alexander Pinwinkler (Universität Salzburg) und Johannes Koll (Wirtschaftsuniversität Wien) im Unipark (E.003) über die Entstehung des Buches und über problematische akademische Ehrungen.
    Dr.in Therese Wohlschlager wird am 25. September 2019 im Rahmen der 18. Österreichischen Chemietage 2019 in Linz mit dem Feigl Preis der Österreichischen Gesellschaft für Analytische Chemie ausgezeichnet.
    Das diesjährige Austrian Proteomics and Metabolomics Research Symposium (APMRS) findet von 18. bis 20. September an der Universität Salzburg statt. Im Rahmen dieser Tagung werden die neuesten Entwicklungen auf den Gebieten der Proteom- und Metabolomforschung in Medizin, Pharmazie und Ökologie vorgestellt. Die Bandbreite der Konferenzbeiträge reicht von Grundlagenforschung bis zu industriellen Anwendungen in den verschiedensten Bereichen.
    INTERNATIONALE TAGUNG // Mi 18. September: 14.00-19.45h, Stefan Zweig Zentrum, Edmundsburg (Europasaal) // Do 19. September: 9.30-19.30h, Fr 20. September: 9.30-13.30h Schwerpunkt Wissenschaft & Kunst, Bergstr. 12a, Atelier, 1. OG // www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik-polemikkunst
    Um Studienanfänger*innen den Einstieg ins Studium zu erleichtern, bietet die Universität Salzburg in der letzten Septemberwoche den Orientierungstag an. An diesem Tag erhalten Studienanfänger*innen Informationen über zentrale Einrichtungen unserer Universität rund um Studium, Einführung in die IT-Infrastruktur und vieles mehr.
    Welche Rechtsschutzmöglichkeit - Gewährleistung oder Irrtum - ist für Käufer der vom Diesel-Abgasskandal betroffenen Autos vorteilhafter? Die Juristin Christina Buchleitner hat in ihrer an der Universität Salzburg abgelegten Dissertation die beiden Rechtsbehelfe gegenübergestellt. Nun hat die 26jährige Wienerin dafür den ersten Preis beim Young Investigators Award der Universität Salzburg gewonnen.
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