26.08.2019

24.10.: W&K-FORUM: Handkes Preis. Literatur und Leben

Am Podium: Christoph Bartmann, Germanist, Literaturkritiker und Autor, Warschau / Mascha Dabić, Autorin und Übersetzerin, Wien / Evelyne Polt-Heinzl, Germanistin, Literaturkritikerin und Kuratorin, Wien - Moderation: Karin Buttenhauser, ORF Salzburg - DONNERSTAG, 24. OKTOBER 2019 I 20.15 UHR Unipark Nonntal Erzabt-Klotz-Str. 1, HS E.002 (Agnes Muthspiel), 5020 Salzburg

Einladung

So viel Aufmerksamkeit für Literatur ist selten geworden: Als am 10. Oktober 2019 die Zuerkennung des Nobelpreises für Literatur an Peter Handke bekanntgegeben wurde, setzte rasch eine erbittert geführte internationale Auseinandersetzung ein, von den Titelseiten bis zum Feuilleton, von Facebook bis Twitter. Handkes „Stellungnahmen“, „Texte“, „Aussagen“ zum „Jugoslawienkrieg“ und seinen Folgen, seit 1991 immer schon heftig diskutiert, sind heute in den Augen einer breiten Öffentlichkeit zum politischen und moralischen Skandal historischen Ausmaßes geworden, der das literarische Werk vollständig zu überschatten droht.

Bestehen nun die einen auf einer strikten Trennung von „Leben und Werk“ oder „Literatur und Leben“, so die anderen auf der Verantwortung eines Dichters, der stets als konfliktbereiter Intellektueller in der Öffentlichkeit agiert hat. Handke selbst hat wieder die Literatur als Mittel gegen die Medien und ihre Definitionsmacht eingesetzt. Lassen sich diese Widersprüche klären?    

Veranstaltet vom Schwerpunkt Wissenschaft und Kunst in Kooperation mit der Österreichischen Gesellschaft für Germanistik (ÖGG) und dem FB Germanistik der Universität Salzburg

 

Konzept: Manfred Kern, Werner Michler

Information: Silvia.Amberger@sbg.ac.at / Tel. +43-662-8044-2377

Bildquelle: Peter Handke, 2006. Foto: Wikipedia / Wild + Team Agentur - UNI Salzburg             

Mag. Silvia Amberger

Programmbereichsreferentin

Wissenschaft & Kunst / PB Figurationen des Übergangs

Bergstr. 12a, 5020 Salzburg

Tel: +43-662-8044-2377

E-Mail an Mag. Silvia Amberger

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    Seit dem ersten COVID-19-bedingten Lockdown im Frühjahr 2020 beschäftigen sich mehrere Forscher*innen und Forschungsgruppen des Fachbereichs Psychologie der PLUS mit den Auswirkungen der Pandemie auf unser Denken, Erleben und Handeln. Im Rahmen einer Reihe von Kurzvorträgen werden Projekte und Ergebnisse nun online vorgestellt:
    Studienergebnisse zur Mediennutzung von Kindern und Familien während Lockdown. Homeschooling verbesserungsfähig, aber auf gutem Weg. Sekundarstufe besser profiliert. Familien haben gelernt, mit Lockdown und Homeschooling umzugehen.
    Forscher um den Salzburger Geoinformatiker Christian Neuwirth hatten bereits im Mai 2020 ein mathematisches Modell zu Covid 19 entwickelt und vorgestellt, das der Frage nachgeht, wie lang und intensiv Social Distancing Maßnahmen aufrechterhalten bleiben müssten, um Corona-Todesfälle weiter zu reduzieren.
    Gewinnerin des Förderpreises der Österreichischen Geographischen Gesellschaft für die beste Abschlussarbeit 2019: Dipl. Ing.(FH) Mag. rer. nat. Heidi BERNSTEINER für ihre Diplomarbeit im LA Geographie und Wirtschaftskunde/Biologie mit dem Titel: "After the ice: post glacial evolution of small overdeepened basins in the Eastern Alps – Lake Taferlklaussee, Austria."
    Aus gegebenem Anlass weisen wir auf die aktualisierten Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek Salzburg hin, die ab 17. November 2020 gelten.
    Eine Studie des Schlaflabors der naturwissenschaftlichen Fakultät zum Thema Schlaf unter der Leitung von Prof. Dr. Manuel Schabus widmet sich den Veränderungen des Schlafes während des Covid-19-Lockdowns in 6 unterschiedlichen Ländern (Ö, AT, UK, GR, CU, BRA). Die aus psychologischer Sicht besorgniserregende Angst, die sich in der Breite der Gesellschaft zeigt, bildet sich auch in diesen Daten ab: 78% der Befragten fühlen sich durch die Covid-19-Pandemie bedroht bzw. beunruhigt.
    Online-Vorlesung zum Thema Physiologie oder Medizin: 25. November 2020 - 18 Uhr. Der Nobelpreis für Physiologie oder Medizin 2020 wird an Harvey J. Alter, Michael Houghton und Charles M. Rice für die Entdeckung des Hepatitis-C-Virus vergeben.
    Online-Vorlesung zum Thema Chemie: 2. Dezember 2020 - 18 Uhr. Emmanuelle Charpentier und Jennifer Doudna erhalten den Nobelpreis für Chemie 2020 für die Entdeckung eines der schärfsten Werkzeuge der Gentechnologie: die genetische Schere CRISPR / Cas9. Mit dieser Technologie können Forscher die DNA von Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen mit extrem hoher Präzision verändern.
    Der PLUS Report 2020 ist erschienen.
  • Veranstaltungen
  • 25.11.20 Nobelpreise 2020 - MEDIZIN (Hepatitis)
    26.11.20 Current research from the FB Psychology … related to COVID-19
    27.11.20 Update Immobilienertragsteuer sowie neue Grunderwerbsteuer und Gerichtsgebühren (ganztägig)
    01.12.20 Der Körper als PLAYFUL TOOL
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