23.11.2005

Jahrbuch für Philosophie mal 50

Eine Brücke zwischen alter und neuer Universität Salzburg

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Das Institut war bereits 1928 gegründet worden und erhielt 1987 seine jetzige Form als Philosophisches Institut päpstlichen Rechts. Das Institut bietet ein dreistufiges Studium in Philosophie an, das mit den akademischen Graden philosophisches Baccalaureat, Lizenziat bzw. Doktorat abschließt. Ursprünglich war es aus der seit 1850 in Salzburg bestehenden Theologischen Universitätsfakultät herausgewachsen. Diese wiederum ging aus dem 1810 als Ersatz für die damals geschlossene Benediktineruniversität eingerichteten Lyzeum hervor. Das Päpstliche Philosophische Institut sei somit als wichtige Keimzelle der 1962 wiedererrichteten Salzburger Universität anzusehen, betonte der emeritierte Philosoph und Vorgänger Köhlers in der Leitung des Instituts, Ansgar Paus, bei der Geburtstagsfeier für das Jahrbuch. Dieses bilde also eine Art Brücke zwischen alter und neuer Universität Salzburg.


Prof. em. Theodor W. Köhler (links) und Emmanuel Bauer OSB, neuer Präses des Päpstlichen Institutes für Philosophie an der Universität Salzburg freuen sich über Band 50 des Salzburger Jahrbuchs für Philosophie

Foto: Heide Gottas
Den 50. Jahrgang des Salzburger Jahrbuches für  Philosophie überreichte der Leiter des Fachbereichs Philosophie und neuer Präses des Päpstlichen Institutes für Philosophie bei der  Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Salzburg, Emmanuel Bauer OSB, kürzlich an seinen im Herbst emeritierten Vorgänger Theodor Wolfram Köhler.


Köhler wurde 1978 als Professor für Christliche Philosophie und Psychologie an die Theologische Fakultät der Universität Salzburg berufen. Von 1985 bis 1987 wirkte er als Dekan, 1988/89 als Rektor. In den letzten Jahren leitete er das Päpstliche Philosophische Institut. Dieses hatte nach mehrjähriger Unterbrechung während der NS-Zeit seine Arbeit vor fast 60 Jahren wieder aufgenommen und dann vor 49 Jahren das „Salzburger Jahrbuch für Philosophie und Psychologie“ ins Leben gerufen.


Das Institut war bereits 1928 gegründet worden und erhielt 1987 seine jetzige Form als Philosophisches Institut päpstlichen Rechts. Das Institut bietet ein dreistufiges Studium in Philosophie an, das mit den akademischen Graden philosophisches Baccalaureat, Lizenziat bzw. Doktorat abschließt. Ursprünglich war es aus der seit 1850 in Salzburg bestehenden Theologischen Universitätsfakultät herausgewachsen. Diese wiederum ging aus dem 1810 als Ersatz für die damals geschlossene Benediktineruniversität eingerichteten Lyzeum hervor. Das Päpstliche Philosophische Institut sei somit als wichtige Keimzelle der 1962 wiedererrichteten Salzburger Universität anzusehen, betonte der emeritierte Philosoph und Vorgänger Köhlers in der Leitung des Instituts, Ansgar Paus, bei der Geburtstagsfeier für das Jahrbuch. Dieses bilde also eine Art Brücke zwischen alter und neuer Universität Salzburg.


Das Jahrbuch erscheine zwar in kleiner Auflage, hat aber eine große Verbreitung in der Fachwelt, betonte Paus weiters. Es bietet, so Professor Bauer, ein breites inhaltliches Spektrum. Autoren verschiedener philosophischer Richtungen kommen darin zu Wort. Künftig sollten es auch öfter Autorinnen sein, so regte die Leiterin des Pustet-Verlages Mona Müry-Leitner - sie hat an der Universität Salzburg Theologie und Romanistik studiert - an.


Für die Zukunft ist geplant die zuletzt von Ansgar  Paus bzw. Drago Pintaric geleistete redaktionelle Arbeit auf eine breitere Basis zu stellen. Finanziert wird das Jahrbuch vor allem vom Katholischen Hochschulwerk und von der benediktinischen „Salzburger Äbtekonferenz“. Diese ist auch Trägerin des Päpstlichen Philosophischen Instituts.  


An der feierlichen Präsentation des 50. Jahrbuchs nahmen unter anderem der Rektor der Universität Salzburg Heinrich Schmidinger, selbst mehrfacher Jahrbuch-Autor, der Erzabt von St. Peter Edmund Wagenhofer für die Salzburger Äbtekonferenz und der Dekan der  Theologischen Fakultät Anton Bucher teil.


 


Kontakt:  Dr. Drago Pintaric, Tel. 0662-8044-2542, drago.pintaric@sbg.ac.at

Quelle: Universität Salzburg/heidegottas

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