Aktuelles

Ringvorlesung des IZMF im Wintersemester 2020/2021: Object Links - Dinge in Beziehung

In der Ringvorlesung des IZMF mit dem Titel Object Links – Dinge in Beziehung geht es um ein zentrales Thema, mit dem sich das Team des Instituts für Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit in den vergangenen Jahren beschäftigt hat: es geht um die Erforschung der vielfältigen Verbindungen zwischen Objekten sowie zwischen Objekten und Menschen. Wie wirken Dinge an der Geschichte mit? Welche Bedeutungen haben sie in einem über ihren Gebrauchskontext hinausgehenden kultur- und geistesgeschichtlichen Horizont? 

Die Fragen innerhalb einer Geschichte der Dinge lassen sich nicht darauf reduzieren, wie sie ausgesehen haben, gefertigt, verbreitet, verwendet und mit Bedeutung aufgeladen wurden. Vielmehr wird danach gefragt, wie sie untereinander und mit den Menschen vernetzt sind. Denn Menschen verschaffen sich Aufschluss über die materielle Welt und bewegen sich in ihr, indem sie Referenzen erkennen und Referenzen bilden. Und auch die theoretischen Konzepte zu Dingen, ihren Begriffen, ihren Verbindungen und (symbolischen) Bedeutungen können nur im Zusammenhang mit den ihnen zugehörigen Praktiken stehen. Um also Fragen nach dem Verhältnis zwischen Menschen und materieller Kultur beantworten zu können, müssen die Dinge als Objekte beobachtbar werden in den Konstellationen, Konfigurationen und Szenarien, in denen sie in irgendeiner Weise signifikante bzw. auch agierende Bestandteile sind. 

Die Ringvorlesung wird bis auf weiteres als analoges Vorlesungsformat angeboten, die maximale Raumbelegung des Hörsaales beträgt 40 Personen. Der Zutritt erfolgt nach der Reihenfolge des Eintreffens der Studierenden. Ist die maximale Belegungszahl erreicht, ist kein Zutritt mehr möglich. Die Vorlesung kann online via Webex (Ton und Powerpointpräsentation) mitverfolgt werden. Die Zugangsdaten werden auf Blackboard bereitgestellt.

Sollte der Zutritt zu den Räumlichkeiten der Universität aufgrund von Covid-Maßnahmen wieder eingeschränkt werden, wird gänzlich auf digitale Lehre umgestellt.

Die Vorlesung findet jeweils Montag von 17.15 bis 18.45 (ab 05.10.2019) statt.

Konzept und Organisation: Elisabeth Gruber und Gabriele Schichta, IMAREAL

 

Neuer Termin: 'Framing – Deframing – Reframing' - Tagung des IZMF/IMAREAL 2021

Nach langer Überlegung wurde angesichts der aktuell immer noch unsicheren Lage entschieden, die IZMF/ IMAREAL Jahrestagung um ein Jahr zu verschieben.

Organisatorinnen: Christina Antenhofer, Heike Schlie

Neues Datum: 15.-17. September 2021

Veranstaltungsort: Krems an der Donau

Workshop: FileMaker Pro Advanced 17

Am 16. Juli 2020 findet an der Universität Salzburg ein FileMaker-Workshop statt. Ziel ist es, Forschende an der Universität Salzburg mit dem Datenbankprogramm FileMaker Pro Advanced 17 vertraut zu machen. Dabei sollen vor allem Kenntnisse und Fähigkeiten für Recherchen in Archiven und für das Arbeiten mit großen Daten- und Informationsmengen mit Hilfe der Software erworben werden. In diesem Zusammenhang werden die Teilnehmenden unter der Leitung von Ing. Dr.phil. Alexander Ringerthaler mit den Möglichkeiten vertraut gemacht, Daten in Datenbanken zu verwalten und eigene Datenbankanwendungen zu generieren. Aufgebaut ist das Seminar als interaktiver Workshop mit praktischen Übungen. Spezielle Anliegen und Wünsche können dabei dem Referenten kommuniziert werden, wodurch der Kursinhalt individuell auf die Teilnehmenden abgestimmt ist.

Aufgrund der aktuellen Sicherheitsbestimmungen, ist die Teilnehmer*innenanzahl auf acht Personen beschränkt. Anmeldungen erfolgen bis zum 13. Juli 2020 per Mail an: ruth.isser(at)sbg.ac.at. Voraussetzung für die Teilnahme ist die Mitnahme eines eigenen Laptops samt vorinstalliertem FileMaker-Programm (ggf. Testversion). Vorkenntnisse im Programm sind nicht notwendig. Die ausgewählten Teilnehmenden werden bis zum 15. Juli 2020 benachrichtigt.

Organisation: Univ. Prof.in MMag.a Dr.in Christina Antenhofer, MMag.a Ruth Isser

Termin und Ort: 16. Juli 2020, 10.30 – 14.30 Uhr; Universität Salzburg-Fachbereich Geschichte, Rudolfskai 42, Raum 383

Workshop: Transkribieren, Annotieren, Modellieren. Perspektiven der Bearbeitung historischer Quellen mit DH Methoden vom 27. – 28. November 2020

Barrierefreiheit: Kurzbeschreibung des BildesVom 27.–28. November 2020 findet an der Universität Salzburg ein Digital Humanities Workshop statt. Ziel ist es, fortgeschrittene Studierende und Nachwuchswissenschaftler*innen mit den Methoden der DH vertraut zu machen und zu einer österreichweiten Vernetzung im Bereich der DH beizutragen. Die Teilnehmenden werden insbesondere mit den Möglichkeiten vertraut gemacht, die die digital gestützte Transkription und Annotation von handschriftlichen Quellen über Transkribus bietet. Transkribus ist eine Plattform zur Texterkennung, Layoutanalyse und Strukturerkennung von historischen Dokumenten. Da in den Curricula wenig Zeit für die konkrete Arbeit an handschriftlichen Quellen bleibt, richtet sich dieser Workshop als zweitägiges Format an Studierende im fortgeschrittenen Stadium bzw. Nachwuchswissenschaftler*innen, die sich intensivere Kenntnisse in der Bearbeitung handschriftlicher Quellen aneignen möchten. In mehreren Einheiten geben Expert*innen für historische Quellenbearbeitung und für DH Einführungen zur Transkription und Annotation von Quellen sowie zum Einsatz von Datenbanken am Beispiel eines Korpus von Burginventaren des 15.–16. Jahrhunderts. Im Rahmen des Workshops findet zudem ein Intensivkurs zur Paläographie des 15. bis beginnenden 20. Jahrhunderts statt.

Anmeldungen erfolgen über ein kurzes Motivationsschreiben zum Interesse am Workshop, Angabe von Vorkenntnissen und derzeitigem Stand des Studiums. Für Teilnehmende, die eine Unterkunft in Salzburg bzw. eine Reisekostenunterstützung benötigen, stehen begrenzt finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten zur Verfügung. Bitte führen Sie ggf. den Bedarf an finanzieller Unterstützung an und begründen diesen kurz. Bitte fügen Sie in diesem Fall einen CV an.
Anmeldefrist: 30. Juni 2020

Die Veranstaltung ist ausgebucht, Informationen bei: silke.dopsch(at)sbg.ac.at

GRENZÜBERSCHREITUNGEN IN VORMODERNER KLEINEPIK. ONLINEKONFERENZ DER GESELLSCHAFT BREVITAS IN ZUSAMMENARBEIT MIT DER MHDBDB AM 07.07.2020

Barrierefreiheit: Kurzbeschreibung des BildesEs ergeht herzliche Einladung zur Online-Konferenz der Gesellschaft Brevitas (Gesellschaft zur Erforschung vormoderner Kleinepik).
Die Konferenz ist das Ergebnis zweier ursprünglich vom IZMF (MHDBDB) und von Brevitas für den IMC Leeds 2020 konzipierter Sessions zum Thema "Border Crossing in Medieval Short Narratives".

Folgende Vorträge werden auf Deutsch gehalten:

  • Raoul Du Bois: „New Moon on Monday: Crossing Boarders printed Lunation Tracts“
  • Marie-L. Musiol: „Fragmentations and the Desire of the Text: Bodily Boundary Crossings in Medieval Short Epic Tales“
  • Laura Stortz: „Hagiographic formula and the recipients‘ choice. Stricker’s ‚Eingemauerte Frau‘“
  • Silvan Wagner: „Wine as differentiator and leveller: The puzzeling function of wine in early modern ‚Weingrüße‘“
  • Katharina Zeppezauer-Wachauer: „Crossing the border: The grotesque body in Middle-high German short epics“

 

Weitere Details: http://brevitas.org/grenzueberschreitungen-in-vormoderner-kleinepik

Termin: 7. Juli 2020, zwischen 13.30 und 16.00 Uhr

Organisation & Anmeldung: Katharina Zeppezauer-Wachauer

Summer School Mittellateinische Lexikographie 2020

Download_Ausschreibung_Summer School Mittellateinische Lexikographie 2020Das Mittellateinische Wörterbuch (MLW) in München veranstaltet vom 3.-7. August 2020 eine Summer School zum Thema "Mittellateinische Lexikographie". Das Angebot richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit guten Lateinkenntnissen und einem besonderen Interesse an der Erforschung von mittellateinischem Vokabular. Dabei spielt es keine Rolle, wie weit sie in Studium und Karriere bereits fortgeschritten sind. Außer für Philologinnen und Philologen könnte die Veranstaltung auch interessant sein für Studierende und Forschende aus Disziplinen wie Linguistik, Mediävistik, Wissenschaftsgeschichte, Philosophie, Theologie etc.

Bewerbungen müssen bis zum 15. April 2020 per Email eingereicht werden an: summerschool2020@mlw.badw.de. Sie müssen einen kurzen Lebenslauf enthalten, sowie ein 1- bis 2-seitiges Abstract mit der Angabe, welche Ihre Forschungsinteressen sind, und welche linguistischen oder lexikographischen Fragestellungen Sie eventuell während Ihres Aufenthaltes untersuchen möchten. Sie sollten zeigen, dass Sie mit den gängigen lexikographischen Hilfsmitteln vertraut sind.   Die Anzahl der Teilnehmenden ist auf 12 beschränkt.

Die ausgewählten Teilnehmenden werden bis zum 30. April 2020 benachrichtigt.  

Kontakt: summerschool2020@mlw.badw.de  

Unkostenbeitrag: 75 Euro  

Ort: Bayerische Akademie der Wissenschaften, Alfons-Goppel-Str. 11, 80539 München, Deutschland  

Internet: https://mlw.badw.de/aktuelles/neu-summerschool-2020.html

+++ ABGESAGT +++ Digitales Edieren mittelalterlicher Quellen am Beispiel des Projekts Cooking Recipes of the Middle Ages

ABGESAGT

 

 

 

Aufgrund der Maßnahmen bezüglich des Corona-Virus, muss dieser Vortrag leider abgesagt werden.

Wir bitten um Ihr Verständnis und hoffen, Sie bleiben gesund!

 

 

 

 

 

Sommerkurs Fachspezifisches Latein | Bern | 31.08.-11.09.

Download_Call_Sommerkurs Fachspezifisches LateinStudierende, Doktorierende oder Postdoktorierende einer Disziplin mit «lateinischer Vergangenheit» oder Affinität zu lateinischer Literatur, die sie sich für ihre Studien- oder Forschungsinteressen erschliessen wollen, können sich bis 31. Mai 2020 für den Sommerkurs Fachspezifisches Latein anmelden. Dieser findet vom 31. August bis 11. September in Bern statt.

Workshop: Möglichkeiten und Grenzen IT-gestützten Arbeitens in den Altertumswissenschaften

Im kommenden Sommersemester 2020 bietet der Fachbereich Altertumswissenschaften einen Workshop zum Thema des IT-gestützten Arbeitens an. Den Link zur Lehrveranstaltung finden Sie unter: https://online.uni-salzburg.at/plus_online/wbLv.wbShowLVDetail?pStpSpNr=503909&pSpracheNr=1

Ringvorlesung des IZMF im Wintersemester 2019/2020: Das Mittelalter in Wissenschaft und Kultur: Alte Epoche – Neue Narrative

Ringvorlesung IZMF WS 19/20

Ziel der aktuellen Ringvorlesung ist es, die Bedingungen, die Vielfalt der Mechanismen und die Ergebnisse dessen zu thematisieren, was man traditionellerweise „Mittelalterrezeption“ nennt. Die Interdisziplinarität der Lehrveranstaltung (Geschichte, Literaturwissenschaften, Kunstgeschichte, Musikwissenschaft, Religion[en]) bedingt die verschiedenen Betrachtungsgegenstände: Die jeweiligen Wissenschaften und ihre Mittelalternarrative, Werke der bildenden Kunst und der Literatur, Alltagsgegenstände, Wissenskulturen, religiöse Artefakte und Rituale….. Der zeitliche Fokus wird dabei auf die Zeit ab dem 19. Jahrhundert gelegt. Die Beiträge wollen zeigen, welche kulturellen Narrative des Mittelalters z.T. in sekundärer und tertiärer Adaptation in völlig anderen Medien und Erscheinungsformen bis in die (Post-)Moderne transferiert werden und wie diese wieder auf den wissenschaftlichen Diskurs rückwirken bzw. mit ihnen interferieren. Analysiert und reflektiert werden somit Imaginationen des Mittelalters, in den Künsten, in der Alltagskultur und in den Wissenschaften. Was die jüngeren Tendenzen angeht, so wird die seit dem Humanismus zu beobachtende Dichotomie vom „dunklem“ und „hellem“ Mittelalter aufgebrochen zu neuen Konstrukten, beginnend bei Tolkiens Entwurf einer alternativen Welt bis hin zu jenen der nach wie vor aktuellen Mysterienspiele, über eine Vielzahl von Computerspielen bis zum Massenphänomen „Game of Thrones“, das angeblich kurz vor der Vollendung steht. – Andere Medien und Gattungen erzählen Anderes über und mit dem Mittelalter, von der Ritterseligkeit auf manchen Burgen (als „Spielplatz“) bis zu den Medien und Formaten ‚Museum‘, ‚wissenschaftliches Symposion/Publikation‘ in analogen Medien oder in den „Digital Humanities“, die mit dem Mythos des Originals (Urkunde, Herrschaftssymbole, Alltagsgegenstände) oder mit den technischen Möglichkeiten der digitalen Welt wiederum ein anderes philologisches und geschichtswissenschaftliches Narrativ zum Mittelalter etablieren.

Die Vorlesung findet jeweils Montag von 17.00 (s.t.) bis 18.30 (ab 7. 10.2019) statt. 
Konzept und Organisation: Univ.-Prof.in Dr.in Christina Antenhofer (Geschichte), Univ.-Prof. Dr. Manfred Kern (Germanistik) und Dr.in Siegrid Schmidt (Germanistik)

Die Anmeldung erfolgt über PLUSonline.

Eine genauere Einsicht in das Programm finden Sie hier.

CfP: 'Framing – Deframing – Reframing' - Tagung des IZMF/IMAREAL

Das IMAREAL und das IZMF laden ein, Vortragsvorschläge zu der Tagung Framing – Deframing – Reframing. Wege, Mechanismen und Strategien der kulturellen Aneignung in Mittelalter und Früher Neuzeit einzureichen.  

Veranstalter: Interdisziplinäres Zentrum für Mittelalter und Frühneuzeit/IZMF, Universität Salzburg
Institut für Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit/ IMAREAL, Universität Salzburg

Organisatorinnen: Christina Antenhofer, Heike Schlie

Datum: 16.–18.09.2020

Veranstaltungsort: Krems an der Donau

Bewerbungsschluss: 31.01.2020

Call for Papers

Feier zum 50-jährigen Bestehen des IMAREAL

Am 02. Dezember 2019 feierte das IMAREAL an der Universität Salzburg sein 50-jähriges Bestehen. Unter den Anwesenden waren u.a. Rektor Hendrik Lehnert und der Dekan der Kultur- und Geisteswissenschaftlichen Fakultät Martin Knoll:

von links nach rechts: A. Zerfaß, D. Weber, M. Knoll, H. Lehnert, C. Antenhofer, M. Kern, E. Gruber, T. Kühtreiber

Workshop des IZMF-Nachwuchsnetzwerkes am 22. November 2019

Nachwuchsworkshop 2019

Narrative wie etwa dasjenige von der Abstammung eines Menschen von einem übernatürlichen Wesen lassen sich interdisziplinär (geschichtswissenschaftlich, text- und kulturwissenschaftlich, bildgeschichtlich usw.) verfolgen und untersuchen. So wird dieses Narrativ etwa in der Genealogie der Merowinger, aber auch in der Literatur rezipiert sowie bildgeschichtlich aufgegriffen – beispielsweise bei den zahlreichen Bearbeitungen des Melusine-Stoffes.

Die diesjährige Ringvorlesung des IZMFs „Das Mittelalter in Wissenschaft und Kultur: Alte Epoche – neue Narrative“ stellt das Erzählen und die Mittelalter-Rezeption in den Mittelpunkt. Der Workshop „Alte Narrative – neue Forschung“ greift dieses Thema auf und bietet ein fächerübergreifendes Forum zur Vorstellung eigener in Entstehung befindlicher Abschlussarbeiten. Wir diskutieren methodische Herangehensweisen und wissenschaftliche Fragestellungen.

Wir möchten herzlich dazu einladen, an diesem regen Austausch teilzuhaben und die eigene Arbeit vorzustellen – eine enge Anbindung an das Oberthema ist nicht erforderlich. Eingeladen sind auch alle Studentinnen und Studenten, die an einem frühen Punkt in ihrem Studium stehen und keine eigene Arbeit vorstellen möchten.

Wir freuen uns über Ihren Beitrag. Eine formlose Anmeldung genügt.

Wann? Fr. 22. November 2019 | 09:00 – 16:00 Uhr
Wo? Raum 3.101 (Unipark, Erzabt-Klotz-Str. 1)

Feier zum 50-jährigen Bestehen des IMAREAL

Barrierefreiheit: Kurzbeschreibung des Bildes

Unter dem Motto „Objects link - Dinge verbinden“ feiert das Institut für Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit am Donnerstag, den 7. November 2019 in Krems sein 50-jähriges Bestehen. Hier finden Sie nähere Informationen zur Veranstaltung.  Wir bitten um verbindliche Anmeldung per E-Mail an sekretariat.imareal@sbg.ac.at bis spätestens 11. Oktober 2019.

International Workshop der Universität Salzburg: Inventories as Texts and Artefacts – Methodological Approaches and Challenges

Vom 5. bis 6. September veranstaltete Christina Antenhofer (Universität Salzburg/Fachbereich Geschichte/IZMF) einen internationalen Workshop zum Thema Inventories as Texts and Artefacts.
Der Workshop wurde vom IZMF mitorganisiert und einige Mitglieder beteiligten sich als Vortragende und Chairs:  

Elisabeth Gruber (Krems/Salzburg): Recorded Valuables – Profane and Sacred Objects in Late Medieval Vienna
Manfred Kern (Salzburg): Literary Invention and Literary Inventories – the Art of „Listed“ Telling in Medieval Epic Literature
Christina Antenhofer/Ingrid Matschinegg (Salzburg/Krems): Tyrolean Castle Inventories (14th–16th Century)
Thomas Kühtreiber, Chair der Sektion Early Modern Inventories

Dissertantinnen des IZMF stellten zudem ihre Dissertationsprojekte vor: Barbara Denicolò, Nora Grundtner, Ruth Isser  

Alle weiteren Punkte der Tagung können Sie gerne dem Programm entnehmen.

Einladung zum Research-Seminar

Barrierefreiheit: Kurzbeschreibung des Bildes

Fachtagung 'Zeit des Umbruchs' in Salzburg

Vom 11. bis 12. Juni 2019 wird im Domchorsaal eine internationale Fachtagung mit dem Thema Zeit des Umbruchs stattfinden. Die Tagung wird veranstaltet von dem ‚Archiv der Erzdiözese‘, dem ‚Stadtarchiv Salzburg‘, der ‚Gesellschaft für Salzburger Landeskunde‘ und dem Verein ‚Freunde der Salzburger Geschichte‘. Unter den Vortragenden finden sich u.a. auch Mitglieder des IZMF, wie Martin Knoll und Siegrid Schmidt. Der Eintritt zur Tagung ist kostenlos, es wird jedoch um Anmeldung gebeten.

Weitere Informationen und Programmpunkte finden Sie hier.

Lehrveranstaltung zum Thema "Jüdisch-muslimische Beziehungen im Mittelalter"

Das Zentrum für Jüdische Kulturgeschichte bietet im jetzigen SoSe 2019 noch eine zusätzliche Block-Lehrveranstaltung an, die für die Studienergänzung ‚Interdisziplinäre Studien zu Mittelalter und Frühneuzeit‘ angerechnet werden kann. Vom 12.-27.6.2019 wird Dr. Amir Mazor (Haifa University, Department of Israel Studies) an 2 Tagen einen Workshop und an weiteren 2 Tagen Vorträge zum Thema ‚Jüdisch-muslimische Beziehungen im Mittelalter‘ anbieten. Die Lehrveranstaltung ist in PlusOnline bereits zur Anmeldung freigeschaltet. Allerdings wird auch um persönliche Anmeldung bei Frau Prof. Plietzsch gebeten. 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte hier.

ONAMA – Ontologie der Narrative des Mittelalters

Barrierefreiheit: Kurzbeschreibung des BildesSeit dem 1. März 2019 arbeitet das Projektteam von ONAMA an der Erstellung eines computergestützten Systems von Relationen mittelalterlicher narratologischer Entitäten in Texten und Bildern. Das Projekt wird im Rahmen des Förderprogramms ‚go!digital Next Generation‘ von der ‚Österreichischen Akademie der Wissenschaften‘ gefördert. In Kooperation der MHDBDB und des IMAREAL schaffen Katharina Zeppezauer-Wachauer, Isabella Nicka, Peter Hinkelmanns, Manuel Schwembacher und Miriam Landkammer eine Verbindung beider Datenbanken, um so die fachlichen Grenzen zwischen bildlicher und textlicher Überlieferung zu überwinden.

Weitere Information zu dem Projekt finden Sie hier.

Workshop des IZMF am 01.03.2019

Am 1. März 2019 fand im Rahmen einer Sitzung des IZMF ein Workshop für alle Beteiligten des Zentrums statt. Dabei stellte Christina Antenhofer ihre Habilitation: „Inventare und Schätze. Mensch-Objekt-Beziehungen im Mittelalter und in der Renaissance“ vor. Peter Hinkelmanns, Isabella Nicka und Manuel Schwembacher präsentierten das Projekt ONAMA an der MHDBDB. Klara Lindernova referierte über „Jan van Eyck und die „Wiedergeburt“ der Antike in den burgundischen Niederlanden“. Den Schluss bildete Dorothea Weber mit ihrem Vortrag zum Thema: „Ephraem Latinus – Zu einem unter dem Namen Ephraems des Syrers überlieferten Corpus asketischer Traktate.“ Der geplante Beitrag von Thomas Kühtreiber wurde aus Zeitgründen auf den nächsten Workshop am 28. 6. verschoben.

Barrierefreiheit: Kurzbeschreibung des Bildes

18. Symposium des Mediävistenverbandes e.V.

18. Symposium des Mediävistenverbandes e.V.Das alle zwei Jahre stattfindende Symposium des Mediävistenverbandes wird dieses Jahr unter dem Titel „Schaffen und Nachahmen. Kreative Prozesse im Mittelalter“ vom 17.-20. März 2019 in Tübingen abgehalten. Am Dienstag, den 19. März 2019 wird das IZMF der Universität Salzburg von Heike Schlie, Katharina Zeppezauer-Wachauer und Manfred Kern vertreten. Die Vorträge ihrer Sektion (11) werden sich mit dem Thema: „Perfekte Mimesis – Konzepte, Phantasmen, Szenen“ beschäftigen.

Weitere Informationen und das gesamte Programm finden Sie hier.

Relaunch der MHDBDB

 

Am 1. Dezember 2016 startete der Relaunch der Mittelhochdeutschen Begriffsdatenbank (MHDBDB). In den kommenden zwei Jahren wird die Datenbank einem Redesign und einer Migration unterzogen. Zukünftig soll noch mehr Wert gelegt werden auf offene Systemstellen und die bisher schon essenzielle Open Access-Policy weiter vorangetrieben werden (Downloadbarkeit urheberrechtlich unproblematischer Texte und großzügige Datenauszüge ebenso wie eine öffentlich zugängliche IT-Dokumentation).
Die vorhandenen Texte werden in das XML-TEI-Format konvertiert. TEI (Text Encoding Initiative) stellt heute einen de facto-Standard in den Geisteswissenschaften dar und wird zur Kodierung und Auszeichnung von Texten verwendet.

Weiters wird die Oberfläche komplett überarbeitet und auf den neuesten Stand der Technik und Usability gebracht. So kann die MHDBDB danach auch auf mobilen Geräten wie Tablets oder Smartphones genutzt werden.
Eine neue Abfragesprache wird komplexe Recherchen ermöglichen, ebenso die Verknüpfung mit externen Datenquellen (z.B. des Semantic Webswie LOD) und auch den Export der Daten in die unterschiedlichsten Formate wie z.B. PDF, TEI, LaTeX, XLS oder Graphen (zur weiteren Verarbeitung z.B. mit Gephi). 

Neue Tools, die dabei entstehen sollen, sind u.a.: Synonym-, Komposita- und Reimwörterbücher des Mittelhochdeutschen, die Abfrage eines autor- und textspezifischen Wortschatzes (Hapaxlegomena), Visualisierungsanwendungen, eine NutzerInnen-spezifische Oberfläche mit Speichermöglichkeit („myMHDBDB“), sowie ein automatischer Disambiguierer, der Mehrdeutigkeit von Wörtern auflösen können wird. Zudem wird das Begriffssystem der MHDBDB auf der Basis von Ontologien überarbeitet. Dabei werden die (meisten) bestehenden hierarchischen Relationen der Categories (Begriffsfelder) beibehalten, jedoch um zahlreiche weitere (Poly-)Hierarchien sowie standardisierte Tags erweitert und außerdem ein Netzwerk von Äquivalenzrelationen über den Wortbestand gelegt, vergleichbar mit dem nhd. Wortmaterial im lexikalisch-semantischen Netz von GermaNet. Assoziationsrelationen, die an die Vorgehensweise bekannter Onlineshops erinnern („Kunden, die sich für dieses Buch interessierten, kauften auch…“), sind ebenfalls in Arbeit. 

Vom Institut für Literaturwissenschaft sowie dem Institut für Maschinelle Sprachverarbeitung an der Universität Stuttgart konnte bereits auf Basis der Texte und des Wortindexes der MHDBDB eine Trainingsdatei für einen Tree-Tagger erstellt werden. Das Trainingskorpus enthält etwa 10 Millionen tokens und repräsentiert unterschiedliche Gattungen, Epochen und Dialekte. Dieser Tree-Tagger ist nun Basis für die weitere Entwicklung des automatischen Disambiguierers der MHDBDB im Zuge des Relaunches. Details s. http://www.ims.uni-stuttgart.de/forschung/ressourcen/werkzeuge/PoS_Tag_MHG.html (Koordination Stuttgart: Prof.Dr. Manuel Braun und Dr. Nils Reiter) 

Der Relaunch der MHDBDB erfolgt unter der Leitung von: Daniel Schlager (MHDBDB-Team Salzburg). Fragen zum Relaunch können Sie direkt stellen an Daniel.schlager(at)sbg.ac.at 

Wir halten Sie über den Fortschritt auf dem Laufenden.

Studienergänzung und Studienschwerpunkt "Interdisziplinäre Studien zu Mittelalter und früher Neuzeit"

Studienergänzung/-schwerpunkt

Seit dem Wintersemester 2014/15 ist es interessierten Studierenden möglich, LVen verschiedener Fachbereiche, die in Zusammenhang mit Mittelalter und Früher Neuzeit stehen, zu einer Studienergänzung oder einem Studienschwerpunkt zu bündeln.

Weitere Informationen erhalten Sie unter diesem Link:Studienergänzung/Studienschwerpunkt

  • News
    Das PLUS-Team von Scientists4Future nimmt am 24. September am 6. weltweiten Klimastreik in Salzburg teil.
    Bis zum 31. Oktober ist die Bewerbung auf zwei Dissertationspreise (dotiert mit jeweils 2.000 Euro) möglich:
    Die 6. Jahrestagung zur Migrations- und Integrationsforschung in Österreich fand heuer vom 16.9. bis 18.9. an der Universität Salzburg – teilweise in Präsenz, teilweise online - statt. Verabschiedet wurde eine Resolution für die Aufnahme von Flüchtlingen aus Moria.
    Im Rahmen seines Profils „Räume und Identitäten“ wurde am 30. Jänner 2020 am Fachbereich Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht der Universität Salzburg die dritte Jahrestagung abgehalten. Die Tagung mit dem Titel „Lebensende in Institutionen“ griff eine brisante soziale Thematik auf.
    Der Orientierungstag ist eine Informations- und Welcome-Veranstaltung, die Studienanfänger*innen den Einstieg ins Studium erleichtert.
    In diesem Semester gibt es ab 28.09.2020 keine persönliche Anmeldung zu den USI-Kursen, um eine unnötige Menschenansammlung zu vermeiden.
    Die armenische Religionsanthropologin Dr. Yulia Antonyan (Staatliche Universität Jerevan) und die österreichische Armenologin und Leiterin des ZECO Zentrum zur Erforschung des Christlichen Ostens, Univ.Doz.Dr.Dr.h.c. Jasmine Dum-Tragut Bakk.rer.nat., gehören zu den Siegern eines internationalen Forschungswettbewerb in Armenien.
    Die Starting Grants werden seit 2007 jährlich vergeben und ermöglichen herausragenden Forscher/innen die Durchführung innovativer Forschungsvorhaben. Die Förderpreise werden in hochkompetitiven Wettbewerben vergeben und stellen für die geförderten Forscher/innen eine bedeutende wissenschaftliche Auszeichnung dar. Dieses Jahr gingen 11 ERC Starting Grants nach Österreich, Forster erhielt den einzigen im Bereich Informatik. 13,3% aller Einreichungen wurden heuer vom ERC gefördert.
    Bereits zum 10. Mal vergab die PLUS in Kooperation mit der Kaiserschild-Stiftung die Dr. Hans-Riegel-Fachpreise im Bundesland Salzburg, heuer im Gesamtwert von 6600 Euro. Zum Jubiläum betonte Rektor Prof. Dr. Dr. h.c. Hendrik Lehnert: „Mit einer Dekade Nachwuchsförderung im MINT-Bereich setzte die PLUS früh einen richtungsweisenden Maßstab, der aktuell mit den MINT-Labs ausgebaut wird. Wegbereiter und Jurykoordinator Maurizio Musso hat neben vielen anderen die Kooperation fruchtbar mitgestaltet.
    Wichtige Termine und Informationen zur Anmeldung für die Kurse am Sprachenzentrum im Wintersemester 2020/21
    Auch historioPLUS musste sich, so wie viele andere auch, an die veränderten Umstände aufgrund von Covid-19 anpassen. Aus diesem Grund erscheint heuer der aktuelle Jahrgang etwas später als in den vergangenen Jahren.
    Seit fast 20 Jahren ist das Sprachenzentrum im Bereich Interkomprehensionsdidaktik tätig – Anlass genug, um namhafte Expert*innen im Bereich Mehrsprachigkeitsdidaktik zu vereinen, um den aktuellen Forschungsstand im Bereich Interkomprehension darzustellen. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist der Sammelband „Lehr- und Lernkompetenzen für die Interkompehension. Perspektiven für die mehrsprachige Bildung“ (Band 10 der Salzburger Reihe zur Lehrer/innen/bildung).
    Programmleitung und Gesprächsführung: Univ.-Prof. Dr. Sabine Coelsch-Foisner
    Frequently Asked Questions (FAQ) zum Corona-Semester
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