Aktuelles

Summer School des Zentrums für Jüdische Kulturgeschichte

Von 2.-6. September 2018 findet die diesjährige Summer School des Zentrums für Jüdische Kulturgeschichte in Pulkau statt. Die wichtigsten Informationen zu dieser Veranstaltung sindhier als pdf downloadbar.

Barrierefreiheit: Kurzbeschreibung des Bildes

Neuerscheinung ab 21.12.2017: "Kulturen des Buches in Spätantike, Mittelalter und Früher Neuzeit"

Coverfoto "Kulturen des Buches"

Kulturen des Buches in Spätantike, Mittelalter und Früher Neuzeit. Hrsg. v. Michael Brauer. Heidelberg: Universitätsverlag Winter 2017 (Interdisziplinäre Beiträge zu Mittelalter und Früher Neuzeit, Band 8).

Unter ‚Kulturen des Buches‘ werden die vielfältigen Manifestationen, Gebrauchssituationen und Symbolisierungen verstanden, die den Umgang mit Büchern in der Vormoderne prägten. Dabei geht es weniger um das einzelne, prächtige Artefakt als um seinen ‚Sitz im Leben‘, sein Verhältnis zu anderen Überlieferungsformen, seine Rolle in der religiösen, sozialen und intellektuellen Kultur. 

Dieser interdisziplinäre Sammelband umfasst Beiträge aus der Geschichts- und Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte und Restauratorenkunde, Patristik und Judaistik sowie Amerikanistik – von der Spätantike über das Mittelalter bis in die Frühneuzeit. Gerichtet ist er sowohl an ein Fachpublikum als auch an Studierende und Interessierte, für die in jedem Beitrag einführende Erläuterungen bereitstehen.

Relaunch der MHDBDB

 

Am 1. Dezember 2016 startete der Relaunch der Mittelhochdeutschen Begriffsdatenbank (MHDBDB). In den kommenden zwei Jahren wird die Datenbank einem Redesign und einer Migration unterzogen. Zukünftig soll noch mehr Wert gelegt werden auf offene Systemstellen und die bisher schon essenzielle Open Access-Policy weiter vorangetrieben werden (Downloadbarkeit urheberrechtlich unproblematischer Texte und großzügige Datenauszüge ebenso wie eine öffentlich zugängliche IT-Dokumentation).
Die vorhandenen Texte werden in das XML-TEI-Format konvertiert. TEI (Text Encoding Initiative) stellt heute einen de facto-Standard in den Geisteswissenschaften dar und wird zur Kodierung und Auszeichnung von Texten verwendet.

Weiters wird die Oberfläche komplett überarbeitet und auf den neuesten Stand der Technik und Usability gebracht. So kann die MHDBDB danach auch auf mobilen Geräten wie Tablets oder Smartphones genutzt werden.
Eine neue Abfragesprache wird komplexe Recherchen ermöglichen, ebenso die Verknüpfung mit externen Datenquellen (z.B. des Semantic Webswie LOD) und auch den Export der Daten in die unterschiedlichsten Formate wie z.B. PDF, TEI, LaTeX, XLS oder Graphen (zur weiteren Verarbeitung z.B. mit Gephi). 

Neue Tools, die dabei entstehen sollen, sind u.a.: Synonym-, Komposita- und Reimwörterbücher des Mittelhochdeutschen, die Abfrage eines autor- und textspezifischen Wortschatzes (Hapaxlegomena), Visualisierungsanwendungen, eine NutzerInnen-spezifische Oberfläche mit Speichermöglichkeit („myMHDBDB“), sowie ein automatischer Disambiguierer, der Mehrdeutigkeit von Wörtern auflösen können wird. Zudem wird das Begriffssystem der MHDBDB auf der Basis von Ontologien überarbeitet. Dabei werden die (meisten) bestehenden hierarchischen Relationen der Categories (Begriffsfelder) beibehalten, jedoch um zahlreiche weitere (Poly-)Hierarchien sowie standardisierte Tags erweitert und außerdem ein Netzwerk von Äquivalenzrelationen über den Wortbestand gelegt, vergleichbar mit dem nhd. Wortmaterial im lexikalisch-semantischen Netz von GermaNet. Assoziationsrelationen, die an die Vorgehensweise bekannter Onlineshops erinnern („Kunden, die sich für dieses Buch interessierten, kauften auch…“), sind ebenfalls in Arbeit. 

Vom Institut für Literaturwissenschaft sowie dem Institut für Maschinelle Sprachverarbeitung an der Universität Stuttgart konnte bereits auf Basis der Texte und des Wortindexes der MHDBDB eine Trainingsdatei für einen Tree-Tagger erstellt werden. Das Trainingskorpus enthält etwa 10 Millionen tokens und repräsentiert unterschiedliche Gattungen, Epochen und Dialekte. Dieser Tree-Tagger ist nun Basis für die weitere Entwicklung des automatischen Disambiguierers der MHDBDB im Zuge des Relaunches. Details s. http://www.ims.uni-stuttgart.de/forschung/ressourcen/werkzeuge/PoS_Tag_MHG.html (Koordination Stuttgart: Prof.Dr. Manuel Braun und Dr. Nils Reiter) 

Der Relaunch der MHDBDB erfolgt unter der Leitung von: Daniel Schlager (MHDBDB-Team Salzburg). Fragen zum Relaunch können Sie direkt stellen an Daniel.schlager(at)sbg.ac.at 

Wir halten Sie über den Fortschritt auf dem Laufenden.

Studienergänzung und Studienschwerpunkt "Interdisziplinäre Studien zu Mittelalter und früher Neuzeit"

Studienergänzung/-schwerpunkt

Seit dem Wintersemester 2014/15 ist es interessierten Studierenden möglich, LVen verschiedener Fachbereiche, die in Zusammenhang mit Mittelalter und Früher Neuzeit stehen, zu einer Studienergänzung oder einem Studienschwerpunkt zu bündeln.

Weitere Informationen erhalten Sie unter diesem Link:Studienergänzung/Studienschwerpunkt

  • News
    Wie gefährlich sind Nanopartikel? Nanotechnologie und Nanosicherheit
    Demokratie & (Des-)Informationsgesellschaft. Zur Funktion und Verbreitung von Big Data, Fake News und Verschwörungstheorien. 26. April 2018 | Unipark Nonntal - 27. April 2018 | Haus der Gesellschaftswissenschaften
    Ein Spiel von In Bocca Al Lupo gegen innere Leere, Seelenqual und Wahn
    Peter Vďačný hält am 4. Mai 2018 um 14:00 Uhr im Hörsaal 421 der NW-Fakultät einen Gastvortrag zum Thema "Integrative taxonomy of ciliates: homology testing and assessment of phylogenetic content". Der Fachbereich Biowissenschaften lädt herzlich dazu ein!
    Für ihre hervorragenden naturwissenschaftlichen Masterarbeiten verlieh die Universität Salzburg am 13. April an die Biologin Verena Lentsch und an die Geologin Eva Wagenhofer den Marie-Andessner-Preis. Dissertationsstipendien erhielten die Politikwissenschaftlerin Sarah Dingler, die Germanistin Anna Estermann, die Romanistin Birgit Füreder und die Musikwissenschaftlerin Magdalena Marschütz.
    Vortragsreihe Erziehungswissenschaftliche Migrationsforschung in vergleichender Perspektive, Auftakt am 17. April 2018, 17.15–18.45 Uhr, HS Thomas Bernhard (Unipark)
    Die Reihe SWEET SPOT versteht sich als Forum klassischer und ganz neuer Produktionen Elektro-akustischer Musik in Salzburg. In Lounge-Atmosphäre werden ganz neue, aber auch „Klassiker“ des Genres gehört und miteinander diskutiert. Begleitet wird jedes Konzert mit einer kurzen Einführung und der Möglichkeit, sich im Anschluss bei einem Glas Wein über das Gehörte auszutauschen.
    Veranstaltungsreihe zum 80-Jahr Gedenken an die Bücherverbrennung in Salzburg
    Jelka Crnobrnja Isailović hält am 2. Mai 2018 um 11 Uhr im Hörsaal 414 der NW-Fakultät einen Gastvortrag zum Thema "From Animal Kingdom to Evolutionary Conservation Biology". Der Fachbereich Biowissenschaften lädt herzlich dazu ein!
    W&K-FORUM: Die Kunst der Kolumne ab 19h: Lesung und Gespräch mit Doris Knecht und Harald Martenstein im Unipark, Erzabt-Klotz-Str. 1, HS E.001 (Thomas Bernhard)
    Bernd Auerochs (Kiel) spricht am 2. Mai um 18h im Unipark Nonntal im Rahmen der öffentlichen Ringvorlesung AUFKLÄRUNG UND GEGENAUFKLÄRUNG: RELIGIÖSE POLEMIK GEGEN KUNST - KÜNSTLERISCHE POLEMIK GEGEN RELIGION über das existentialistische Argument gegen die Kunst. www.w-k.sbg.ac.at/de/kunstpolemik-polemikkunst/aktuelles
  • Veranstaltungen
  • 26.04.18 Erfinder - Erforscher - Erneuerer
    26.04.18 „Kunst trotz aller" statt „Kultur für alle"
    26.04.18 Info-Veranstaltung Psychotherapeutisches Propädeutikum
    26.04.18 Ringvorlesung Migration, Arbeitsmarkt und Sozialpolitik, (Felten/Brameshuber) Soziale Rechte für UnionsbürgerInnen
    26.04.18 Die Kunst der Kolumne. Lesung und Podiumsgespräch mit Doris Knecht und Harald Martenstein
    27.04.18 Erfinder - Erforscher - Erneuerer
    27.04.18 Demokratie & (Des-)Informationsgesellschaft Zur Funktion und Verbreitung von Big Data, Fake News und Verschwörungstheorien.
    27.04.18 DSP On the Move: Sozialwissenschaftliche Forschungsmethodologie & -methoden "Forschungsansätze der Kulturgeschichte/ Cultural Studies"
    27.04.18 DSP On the move: Sozialwissenschaftliche Forschungsmethodologie & -methoden / "Sozialwissenschaftliche Interpretation – die Suche nach einer in den Daten verborgenen Logik"
    02.05.18 „Anschluss, Krieg & Trümmer - Das Salzburg Museum im Nationalsozialismus"
    02.05.18 Habilitationskolloquium Dr. Kerstin Hödlmoser ("Psychologie")
    02.05.18 Kultur- und Kommunikationsarbeit abseits des Mainstreams
    02.05.18 Das existentialistische Argument gegen die Kunst. Kierkegaard – Rosenzweig – Celan
    02.05.18 The Economics of Investor Protection
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