Details zur Diplomarbeit
Titel Aktive vs. passive Pausengestaltung beim HIT-Ausdauertraining und deren Auswirkung auf die Laktatkonzentration bei unterschiedlichem Trainingszustand
Englischer Titel -- keine Daten vorhanden --
Inhalt Laktat wird als Ursache für muskuläre Ermüdung gesehen und geht mit einer Leistungsminderung einher. Diese negative Behaftung von Laktat muss aufgrund neuer Erkenntnisse überdacht werden. Es existieren drei Hauptfunktionen von Laktat: a) Laktat dient als Energiequelle, b) als glukoneogenetischer Vorläufer und als c) Signalmolekül. Bezogen auf die beiden ersten Funktionen hilft Laktatproduktion und -abbau dem Körper, sich für kurze Zeit an Belastungen anzupassen. Die Funktion als Signalmolekül ermöglicht eine langzeitige Anpassung an strukturelle und stoffwechselbezogene Veränderungen während der Belastung. Laktat dient als Signalmolekül für sogenannte Monocarboxylattransporter (MCT), diese transportieren Laktat und die H+-Ionen aus der Zelle. Aufgrund der MCT-Entdeckung entwickelte sich über die Jahre der intrazelluläre Laktat-Shuttle (Mitochondrien)- und der Zell-Zell Laktat-Shuttle- Mechanismus (nach Brooks). Dieser ist vor allem für die Verteilung von Laktat als unmittelbarer Energielieferant für das Herz und die Leber, als Hauptvorläufer der Gluconeogenese bedeutend und ist ein wichtiger Energieträger, welcher der oxidativen Energiebereitstellung zugeführt wird. Dabei kann Laktat entweder am Bildungsort (Zelle) selbst, in benachbarten Zellen, oder in distalen Zellen (Geweben) verstoffwechselt werden. In den letzten Jahren hat sich das HIT (High Intensity Training), eine besondere Trainingsform des Intervalltrainings, durchgesetzt, welches zu einer Verbesserung der Ausdauerleistungsfähigkeit, bestimmt über die maximale Sauerstoffaufnahme (VO2max) führt. Durch das Wissen, dass diese MCTs durch hohe Intensitäten, verbunden mit hohen Laktatkonzentrationen hervorgerufen werden, stellt sich das HIT als eine optimale Kombination der beiden Funktionen (VO2max Erhöhung, MCT Expression) für den Athleten dar. Untersuchungsziel Untersucht wird, welchen Einfluss der Trainingszustand auf die Laktatkonzentrationen während dem HIT bei aktiver und passiver Erholung zwischen hochintensiver Intervalle hat. Methode 20 männliche Probanden im Alter von 27,7 ± 3,9 Jahren wurden in ausdauertrainiert (VO2max: 61,01 ± 3,6 ml/kg/min) und untrainiert (VO2max: 49,82 ± 4,9 ml/kg/min) eingeteilt. Sie absolvierten einen Rampentest bis zur Ausbelastung am Laufband zur Bestimmung der VO2max und der Hfmax. Zusätzlich absolvierte jeder Proband zweimal ein HIT am Laufband (1% Steigung) mit aktiver und mit passiver Pausengestaltung (4x 4 Min. bei 90-95% Hfmax mit 3x 3 Min. aktiver Pause bei 70-75% Hfmax oder mit 3x 3Min. passiver Pause = stehend neben dem Laufband). Ergebnisse Die Untersuchung zeigt, dass die aktive Erholung höchst signifikant (p < 0,000) mehr Laktat abbaut als die passive Erholung, aber kein Unterschied (p < 0,296) zwischen ausdauertrainierten und untrainierten Personen existiert. Die Interaktion (p < 0,016) der beiden gibt Aufschluss, dass Sportler mit einer geringeren VO2max in der passiven Erholung mehr Laktat abbauen und die Sportler mit einer höheren VO2max in der aktiven Erholung mehr Laktat abbauen (Vergleich der Mittelwerte)! Der Fitnesszustand spielt eine bedeutende Rolle im Laktatabbau, denn der Laktatabbau erfolgt schneller bei trainierten als bei untrainierten Personen.
BetreuerIn Müller, Erich; O.Univ.-Prof. Dr.
StudentIn Feuchter, Stephanie
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