Details zur Diplomarbeit
Titel Der Dehnungsverkürzungszyklus im alpinen Skilauf. Eine explorative Pilotstudie
Englischer Titel Stretch shortenig cycle in alpine skiing - a pilot study
Inhalt Einleitung: Mit der Einführung der Carvingtechnik und den damit verbundenen Materialanpassungen, veränderte sich auch die Skischwungtechnik deren Charakteristik. Dabei handelte es sich sowohl um Veränderungen der Druckverteilung, der Kniewinkelverläufe sowie der Muskelaktivität. Auch werden beim Carvingschwung viel größere Innenlagewinkel und Kurvengeschwindigkeiten als bei der klassischen Skitechnik erreicht. Dies hat wiederum eine sehr starke Beugung und Streckung des Innenbeines zur Folge. Mit der Beugung und Streckung des Innenbeines wurden in der Literatur einige parallelen zu einer Counter Movement Bewegung gezogen und somit auch zu einem Dehnungsverkürzungszyklus. Methode: Zwei Versuchspersonen absolvierten jeweils 14 Messläufe unter verschiedenen Messbedingungen mit der Bewegungsaufgabe Slalom Skischwunges. So gab es sowohl einen Unterschied in der Geschwindigkeit (Slow vs. Fast), als auch des gemessenen Muskels (VL, RF, GM). Es wurden die Parameter der Bodenreaktionskraft (Pedar), des Kniewinkels (Goniometer), der Muskelaktivität (EMG) und der Fascienlänge (Ultraschall) erhoben und analysiert. Ergebnisse: Auf Grund von mehreren Erhebungs- und Auswertefehlern, musste der Großteil des Datenmaterials verworfen werden. Die geringe Anzahl an verwertbaren Daten wurde anschließend vor allem deskriptiv betrachtet. Die Ergebnisse zeigen ein erstes Anzeichen eines Dehnungsverkürzungszyklus im Skilauf vor allem bei Schwung 3 (IL) jedes Versuches. Dieses Anzeichen wird im Verlauf der Fascienlänge (FL), in Kombination mit dem Kniewinkel und der Muskelaktivität sichtbar. Diskussion: In Anbetracht der Schwierigkeit und der Fehler bei der Datenerhebung bzw. der Analyse, ist das deskriptive Ergebnis dieser Untersuchung doch deutlich zu erkennen. Es zeigt sich, dass es Anzeichen für einen Beitrag eines Dehnungsverkürzungszyklus, und den einhergehenden Abläufen bei der alpinen Carvingtechnik gibt. Diese Anzeichen können aus den genannten Gründen nicht statistisch belegt werden.
BetreuerIn Müller, Erich; O.Univ.-Prof. Dr.
StudentIn Gressenbauer, Stefan
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