Details zur Diplomarbeit
Titel Einfluss von Ausdauertraining und kardiorespiratorischer Fitness auf die ventilatorischen Schwellen
Englischer Titel The influence of endurance training and cardio-respiratory Fitness on ventilatory thresholds
Inhalt Die maximale Sauerstoffaufnahme ist als alleiniger Prädiktor der Ausdauerleistungsfähigkeit unzureichend. Die Höhe der Sauerstoffaufnahme während einer gewissen Belastung spielt eine wichtige Rolle und kann zur Leistungsbeurteilung herangezogen werden. Dazu werden zwei ventilatorische Schwellen in einem Leistungstest mit progressiv steigender Belastung bestimmt. Die meist als ein- und dieselbe Schwelle angesehenen Punkte PoW und AT sind aufgrund der unterschiedlichen Bestimmungsmethoden und bereits vorliegender Hinweise getrennt voneinander zu betrachten. Die Schwellen werden im Allgemeinen visuell bestimmt. Die vorliegende Arbeit prüft auch eine neue, mathematische Bestimmungsmethode. Weiterhin stellt sich die Frage, wie sich die ventilatorischen Schwellen PoW, AT und RCP aufgrund einer Trainingsintervention verändern. Außerdem wird untersucht, wie sich die Ausprägung der kardiorespiratorischen Fitness auf die Schwellen auswirkt. Die Stichprobe (n = 32, männlich, 58,4 ±6,3 Jahre) absolvierte vor und nach einer zehnwöchigen Trainingsintervention jeweils einen Belastungstest mit Gasstoffwechselanalyse. Die mathematisch und visuell bestimmten Schwellen unterscheiden sich signifikant. Die absolute Leistung an den ventilatorischen Schwellen PoW und RCP ist geeignet, um den intrapersonellen Trainingsfortschritt zu messen. Zur Beurteilung der Leistungsfähigkeit eignen sich die absolute Sauerstoffaufnahme und die absolute Leistung an PoW, AT und RCP. VO2max sollte weiterhin in eine Leistungsbeurteilung einbezogen werden. Aufgrund von festgestellten signifikanten Unterschieden müssen PoW und AT weiterhin als eigenständige Schwellen gesehen werden.
BetreuerIn Ring-Dimitriou, Susanne; Assoz. Prof. Mag. Dr. Dr.
StudentIn Schatz, Tobias
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